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Eröffnungsgottesdienst

Beschwingter Start der Synode

Beschwingt und fröhlich endete der Eröffnungsgottesdienst der Landessynode. Ein „Halleluja“ hatte das Bläserensemble Buccinate Deo angestimmt. So wurden die Landessynodalen in den Sitzungsmarathon geschickt

Begrüßung durch die Vorsitzende der Gemeinde Neuenahr Begrüßung durch die Vorsitzende der Gemeinde Neuenahr

Traditionell wurde die 53. ordentliche Landessynode der Evangelischen Kirche im Rheinland heute mit einem Abendsmahlsgottesdienst in der Martin-Luther-Kirche, Bad Neuenahr eröffnet. Präses Nikolaus Schneider betonte in seiner Predigt, dass Gottes Barmherzigkeit die Grundlage für menschliches Handeln in Kirche und der Welt sei. „Die Barmherzigkeit ist Gottes Sache. Sie ist Ausdruck seiner Liebe und Gnade,“ so Schneider.

 

Präses Nikolaus Schneider und Vize-Präses Petra Bosse-Huber Präses Nikolaus Schneider und Vize-Präses Petra Bosse-Huber

Der oberste Vertreter der rheinischen Kirche weiter: „Barmherzigkeit ist die wesentliche Voraussetzung für alles. Barmherzigkeit Gottes ist der Anfang von allem... In seiner Barmherzigkeit wurde Gott Mensch in Jesus von Nazareth. Wie ein Menschenleben nach Gottes Willen und menschlichem Maß gelingen kann, wurde uns von ihm vorgelebt.“

Dieses gelingende Menschenleben ist nach Schneider bestimmt vom rechten Verhältnis von Weltverantwortung und Gottvertrauen. Vertrauen auf Gottes Barmherzigkeit dürfen keine Weltflucht nach sich ziehen: „Im Vertrauen auf Gottes Barmherzigkeit gilt: Wir sind nicht gefesselt und versklavt an unsere Weltzugehörigkeit. Vernünftig soll unser Lebens-Gottesdienst sein, also keine abgehobene Flucht in Wolkenkuckucksheime. Auch kein Rückzug aus der Welt.“

Im Gegenteil Schneider betont, dass sich aus Gottes Barmherzigkeit ein Engagement für die Welt ergibt: „Wie ER mir, so ich dir“ dreht er das bekannt Sprichwort um.

 

Im Talar Liturg des Gottesdienstes Superintendet Klaus Schneidewind Im Talar Liturg des Gottesdienstes Superintendet Klaus Schneidewind

Dieses Motto gilt nach Ansicht des Präses auch ganz konkret für diese Synode: „Unser ganzes Leben in allen seinen Bezügen unseres Daseins sollen wir in den Dienst Gottes stellen. Dass wir uns der Barmherzigkeit Gottes anvertrauen, ist der Anfang von allem. Dass wir uns an Grundsätze binden, ist die Voraussetzung für das Gelingen auch dieser Synodalberatungen.“

In seiner ersten Predigt vor der Synode als Präses ermahnte Schneider die Synodalen diese barmherzige Zusage Gottes nicht zu vergessen und mit in die Sitzungswoche der Landessynode hineinzunehmen.

Ganz konkret nahmen die Gottesdienstbesucherinnen und Besucher Ihre Weltverantwortung bei der Kollektengabe. 2270,60 Euro wurden für das Projekt "Die Arm und ohne Obdach sind, führe ins Haus“ der Vereinten Evangelischen Mission (VEM) unter anderem in China.

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Bad Neuenahr / 11.01.2004

Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Sonntag, 11. Januar 2004. Die letzte Aktualierung erfolgte am Montag, 12. Januar 2004. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

 


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