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Ökumene

Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK)

Alle Kirchen in Deutschland, die miteinander arbeiten wollen, sind Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK).

Dazu gehört neben der Evangelischen Kirche auch die Römisch-katholische Kirche, die Freikirchen, die orthodoxen Kirchen, anglikanische und alt-katholische Kirche. Neben der bundesweiten ACK gibt es 15 Regionale Arbeitsgemeinschaften. Die Evangelische Kirche im Rheinland gehört der ACK Südwest (Rheinland-Pfalz und Saarland) und der ACK Nordrhein-Westfalen an.

Wichtige Themen, mit denen sich die Kirchen in der letzten Zeit beschäftigt haben, waren zum Beispiel die wechselseitige Anerkennung der Taufe, das Missionsverständnis und der Einsatz für Geflüchtete sowie Migrantinnen und Migranten.

Darüber hinaus gibt es auch in vielen Städten lokale ACKs, die sehr aktiv sind. So veranstaltet die ACK Köln zum Beispiel regelmäßig einen „Brückenweg“ und die ACK Krefeld einen „Tag der Ökumene“. Ein großer Tag war das von der ACK Südwest mitveranstaltete Ökumenische Christusfest in Koblenz an Pfingstmontag 2017.

Die ACK hat zahlreiche Initiativen angestoßen, beispielsweise die Unterzeichnung der Charta Oecumenica auf dem 1. Ökumenischen Kirchentag in Berlin (2003) und die wechselseitige Anerkennung der Taufe (Magdeburg 2007). Sie setzt sich in Anlehnung an die orthodoxe Tradition für die Einübung der Schöpfungszeit und des Schöpfungstages in allen Kirchen Anfang September ein.

Die ACK gibt jährlich Gottesdienstentwürfe für die Gebetswoche für die Einheit der Christen heraus, die ACK Südwest Andachtsentwürfe zum „Ökumenischen Gebet im Advent“.

08.12.2017


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