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Abteilung 1

Aktionsbündnis gegen Aids

Das Aktionsbündnis gegen Aids ist die gemeinsame Plattform unabhängiger Organisationen, die an dem Thema HIV/Aids arbeiten. Durch die Koordination ihrer Aktivitäten leisten sie einen Beitrag zur Bewältigung dieses globalen Problems.

Angeregt wurde das Aktionsbündnis durch die Gründung der Ecumenical Advocacy Alliance (Globales ökumenisches Aktionsbündnis) im Dezember 2000 mit Sitz beim Ökumenischen Rat der Kirchen in Genf. Zur Koordination wurde ein Kampagnenbüro beim Deutschen Institut für Ärztliche Mission in Tübingen (DIFÄM) eingerichtet und mit dem Aufbau eines flächendeckenden Kampagnennetzwerkes durch Basisgruppen begonnen.

Ein gemeinsam entwickelter Appell definiert die Ziele der Kampagne. Dazu gehören der Einsatz für das Menschenrecht auf Leben und Gesundheit sowie die Bereitstellung zusätzlicher Mittel für die weltweite Aids-Prävention und -Behandlung durch die Bundesregierung. Der Zugang zu Aids-Therapie ist zwischenzeitlich Bestandteil der Millenniumsziele der Vereinten Nationen geworden.

Für die Umsetzung des Zieles ist es u.a. notwendig, dass die lebenswichtigen Aids-Medikamente auch für arme Bevölkerungsgruppen bezahlbar werden. Deshalb hat das Aktionsbündnis 2008 die Kampagne Leben vor Pharmaprofit! - Patente können tödlich sein – gestartet. Führende Pharmakonzerne werden aufgefordert ihre Patentanträge auf neue HIV/Aids-Medikamente in Indien zurückzunehmen, damit die Produktion preiswerterer Nachahmerprodukte nicht weiter eingeschränkt wird.

Die Evangelische Kirche im Rheinland (EKiR) sowie zahlreiche Kirchenkreise und Kirchengemeinden sind Mitglieder des Aktionsbündnisses.

Kampagnenbüro: DIFÄM, Aktionsbündnis gegen Aids, Paul-Lechler-Str. 24, 72076 Tübingen, Telefon 07071/206-504, Fax 07071/206-510, E-Mail info@aids-kampagne.de, Spendenkonto: Aktionsbündnis gegen Aids, Evangelische Kreditgenossenschaft Stuttgart, BLZ 600 606 06, Konto 406 430

ekir.de / 30.09.2016


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