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Aussprache zum Präsesbericht.

Aussprache zum Präsesbericht.

Landessynode 2014

"Zustimmung, Dank und hoher Respekt"

Lob für seinen Bericht, aber auch Fragen zu „theologischen Koordinaten“, zu möglichen Schließungen von Schulen und zur Kooperation mit anderen Landeskirchen äußerten die Landessynodalen in der Aussprache zum Präsesbericht.

Peter Bukowski lobte zunächst das Verdienst des Präses, in seinem Bericht theologisch Grund und Gestalt zusammen gesehen zu haben. Er spitzte die nun anstehende Aufgabe zu: Welche erkennbare Auswirkung hat die Besinnung auf den Grund der Kirche auf ihre Gestalt?

„Zustimmung, Dank und hohen Respekt“ drückte Siegfried Eckert aus: „Wir sind nicht Papst, aber ich war noch nie so sehr Präses wie heute.“ Bei ihm bleibt jedoch die Frage: Wie kriegen wir die theologischen Koordinaten hin, damit wir auch gut aufbrechen können?

Klarheit für die Schulen

Schnelle Klarheit in Bezug auf die Pläne hinsichtlich der evangelischen Schulen forderte Axel Schneider, Leiter der evangelischen Viktoriaschule in Aachen. Die Berichterstattung über mögliche Schulschließungen verunsichere Eltern und Lehrer.

Auf Möglichkeiten der Kooperation bezog sich Uwe Becker, Direktor der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe, mit einem Hinweis auf die Arbeitsgemeinschaft Diakonie in Rheinland-Pfalz. Sie sei entstanden aus dem Wunsch, nicht in einem Bundesland nebeneinander mit den Zuständigkeiten dreier Landeskirchen arbeiten zu wollen. Er fragte nach der Möglichkeit, die Diakonie in den Kooperationsausschuss zwischen Westfalen und Rheinland einzubinden.

Junge Menschen einbinden

Ulrich Hurschmann sprach das Ansinnen an, junge Leute an Kirche binden und dort auch halten zu wollen: „Wir müssen dann auch mit anderen Entscheidungsformen arbeiten, die ihnen mehr entsprechen als unsere alt hergebrachten Methoden.“

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ekir.de / roß, Foto: Hans-Jürgen Vollrath / 17.01.2014


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