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Hospizseelsorge

So wie über das Leben eines Menschen nicht verfügt werden darf, so auch nicht über sein Sterben und seinen Tod. Schwerstkranke und sterbende Menschen auf ihrem Weg zu begleiten, ist eine uralte seelsorgliche Aufgabe der Kirche.

Sterben ist Teil des Lebens. Hospizseelsorge begleitet die Menschen.

Sterben ist Teil des Lebens. Hospizseelsorge begleitet die Menschen.

Durch eine verstärkte Hospizarbeit hat diese Aufgabe häufig eine neue Form bekommen. Weil das Sterben eines Menschen ein Teil seines Lebens ist, versuchen Hospize Sterbenden ein persönliches Umfeld zu erhalten, sei es in stationärer Betreuung oder durch häusliche Versorgung in ambulanten Hospizen. Einige Hospize sind in evangelischer Trägerschaft. Die medizinische, pflegerische und seelsorgliche Begleitung ist auf den Erhalt der Lebensqualität und der Beziehungsgestaltung ausgerichtet.

Nach christlichem Verständnis kommt jedem Menschen als "Ebenbild Gottes" eine besondere und unverlierbare Würde zu. Sie ist unantastbar. Diese Würde gilt es im Leben und insbesondere auch im Sterben zu achten. Dem geistlich Ausdruck zu geben, ist eine Aufgabe der Seelsorge, die häufig eng mit der pflegerischen und medizinischen Arbeit kooperiert.

Die Hospizarbeit wird überwiegend durch ehrenamtlich Mitarbeitende getragen. Diese erhalten eine Ausbildung und werden in ihrem Dienst begleitet. Auch ihnen kann die seelsorgliche Begleitung gelten, ebenso wie den beruflich Tätigen und den Angehörigen, Freundinnen und Freunden Sterbender.

23.12.2009


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