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Triers katholischer Bischof Stephan Ackermann und Oberkirchenrätin Barbara Rudolph, die Leiterin der Ökumene-Abteilung.

Triers katholischer Bischof Stephan Ackermann und Oberkirchenrätin Barbara Rudolph, die Leiterin der Ökumene-Abteilung.

Arbeitsfelder

Römisch-Katholische Kirche

Der Beginn der Beziehungen zwischen Evangelischer Kirche im Rheinland (EKiR) zu den katholischen Bistümern lässt sich datieren: Beim ersten Kirchentag in Köln im Jahr 1965 sprachen leitende Geistliche beider Kirchen erstmals miteinander.

Seither ist viel geschehen - aber auch vieles bis heute offen. 1977 traf die Konferenz der Kirchenleitungen von Landeskirchen und Diözesen für Hessen eine Übereinkunft zur Taufe. 1996 wurde die Vereinbarung zur gegenseitigen Anerkennung der Taufe mit dem Erzbistum Köln sowie den Bistümern Aachen, Essen, Münster und Trier unterzeichnet.

Zur Heilig-Rock-Wallfahrt 1996 war die rheinische Kirche offiziell zur Vorbereitung und Durchführung eingeladen - aus EKiR-Sicht eine große Geste ökumenischen Vertrauens und geistlicher Verbundenheit. Das Ökumenische Symposium zu Beginn der Wallfahrt hatte zwei Schirmherren: den damaligen Trierer Bischof Spital und den damaligen Präses Beier. Allerdings: Die Idee einer Rheinischen Ökumenischen Versammlung zur Jahrtausendwende blieb Theorie.

Die vatikanische Erklärung Dominus Iesus brachte die Landessynode 2001 dazu, die weiterhin offenen Fragen anzusprechen, insbesondere die Amts- und die Abendmahlsfrage. Andererseits: Schon 1993 hatte die Landessynode festgestellt, dass sich die Kirchen "vor allem auf Ebene von Ortsgemeinden ein gutes Stück näher gekommen sind". Davon zeugen rund 30 Gemeindepartnerschaften.

Die EKiR hat zahlreiche Ansprechpartnerinnen und -partner in der katholischen Kirche. Das Erzbistum Köln sowie die Bistümer Aachen und Trier liegen in ihrem Gebiet. Teile des Kirchengebiets erstrecken sich in die Bistümer Münster, Essen und Limburg.

ekir.de / 15.10.2014


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