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Arbeitsfelder

Migration

Asyl, Illegalität, Integration von Menschen aus anderen Ländern, Spätaussiedlerarbeit - mit diesen Themen beschäftigt sich die Ausländer- und Flüchtlingsarbeit der Evangelischen Kirche im Rheinland.

Ratlos in Deutschland? Die EKiR setzt sich für eine aktive Integrationspolitik ein.

Ratlos in Deutschland? Die EKiR setzt sich für eine aktive Integrationspolitik ein.

Seit Anfang der achtziger Jahre wurde Deutschland zunehmend Ziel von Flüchtlingen aus Staaten außerhalb der Europäischen Union. Die Bundesrepublik suchte die Zahl der Asylsuchenden und Flüchtlinge durch Änderungen des Ausländer- und Asylrechts einzudämmen. Nachdem nach der Öffnung der Grenzen 1989 die Zahl der Flüchtlinge weiter stark anstieg - auf über 400.000 im Jahr 1992 -, kam es zum sogenannten Asylkompromiss und der Änderung des Artikels 16 des Grundgesetzes.

"Das Recht auf Asyl ist angetastet", bewertete die EKD-Synode 1995 das politische Vorgehen. Mit dem "Gemeinsamen Wort der Kirchen zu den Herausforderungen durch Migration und Flucht" 1997 forderten evangelische und katholische Kirche eine an Standards der Menschenwürde orientierte Zuwanderungspolitik. Fragen der Zuwanderung und Eingliederung bleiben eine gesellschaftliche Aufgabe, zumal Asylsuchende und Flüchtlinge weiterhin Zielscheiben rassistischer Übergriffe werden.

Integration braucht ein Konzept, ist die EKiR überzeugt.

Integration braucht ein Konzept, ist die EKiR überzeugt.

Zu den Themen gehören unter anderem die Situation von Flüchtlingen an den EU-Außengrenzen, vor allem im Mittelmeerraum. In diesem Jahr sind 50 Jahre Arbeitsmigration aus der Türkei im Blick. Fragen zum Bleiberecht sind weiterhin offen. Auch die Lage von Menschen ohne Aufenthaltsstatus (Illegalität) haben viele im Blick.

Mit ihrer Asyl- und Flüchtlingsarbeit auf verschiedenen Ebenen - Kirchengemeinden, kirchennahe Initiativen, Landeskirche - engagiert sich die Evangelische Kirche im Rheinland (EKiR) politisch und praktisch.

ekir.de / 22.02.2010


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