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Arbeitsfelder

Partnerkirchen in Afrika und Asien

Kirchengemeinden, Kirchenkreise und Einrichtungen der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR) pflegen zusammen mehr als 400 partnerschaftliche Beziehungen zu Kirchen in Afrika, Asien und Lateinamerika.

Der Chor La Grâce aus dem Kongo zu Besuch in der Andacht im Düsseldorfer Landeskirchenamt.

Der Chor La Grâce aus dem Kongo zu Besuch in der Andacht im Düsseldorfer Landeskirchenamt.

Die Partnerschaften - sowohl der Gemeinden und Kirchenkreise als auch der Landeskirche - sind gelebte Gemeinschaft. Sie bieten die Chance zu ökumenischem, entwicklungspolitischem und interkulturellem Lernen. Verbindend sind gemeinsame Aktionen wie Kampagnen und Projekte, beispielsweise Workcamps für Jugendliche.
Die Pflege der Partnerschaften ist auch ein wichtiges Instrument, die kirchliche Basis gegenüber autoritären und korrupten Kirchenleitungen zu stärken.
Die Ökumene-Abteilung des Landeskirchenamts begleitet die Partnerschaftsbeziehungen. Nur einige Beispiele: Mitarbeit in Seminaren der ökumenischen Werkstatt, Beratung der Partnerschaftsausschüsse und Kreissynodalvorstände, Teilnahme an internationalen Partnerschaftskonsultationen, Beratung über Ausstattung, Organisation und Programme von Partnerkirchen, Besuche der Partnerkirchen, schließlich Beratung von Partnerschaftsgruppen über Fördermittel.

Partnerkirchen in Afrika

Mit dreizehn Kirchen in Afrika steht die Evangelische Kirche im Rheinland im partnerschaftlichen Kontakt. Die Landeskirche konzentriert ihre Partnerschaften dabei auf Mitglieder der Vereinigten Evangelischen Mission (VEM). Besondere Beziehungen bestehen dabei zu Kirchen in Namibia. 1990 hat die EKiR mit der Evangelisch-Lutherischen Kirche in der Republik Namibia (ELCRN) darüber hinaus eine besondere Vereinbarung getroffen.

Die Beziehungen zu den Kirchen Afrikas haben historischen Hintergrund, sie sind aus dem missionarischen Handeln der Rheinischen Missionsgesellschaft ab dem 19. Jahrhundert gewachsen. Mit dem Auftrag, das Evangelium zu verbreiten, sind zu dieser Zeit Missionare und Missionsschwestern vor allem in das damalige Südwestafrika (heute Namibia) und Tansania gezogen.

Die deutschen Missionare gründeten Missionsstationen, die im wechselvollen Lauf der Geschichte zu eigenständigen Kirchen wurden und heute der internationalen Kirchengemeinschaft als gleichberechtigte Mitglieder angehören.

Partnerkirchen in Asien

Auch in Asien handelt es sich bei den Partnerkirchen der Evangelischen Kirche im Rheinland um Mitglieder der VEM. Zu fünfzehn Kirchen hält die EKiR partnerschaftlichen Kontakt, ein besonderes Verhältnis besteht seit 2004 mit der Huria Kristen Batak Protestan (HKBP) in Indonesien.

Der historische Hintergrund ist vergleichbar mit der christlichen Kirchengeschichte Afrikas. Auch in Asien waren es vor allem die Missionare und Missionsschwestern, die durch ihren Auftrag und die Gründung von Missionsstationen die Wurzeln für die heute eigenständigen Kirchen anbahnten.

22.12.2009


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