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Seelsorge in der Bundeswehr

Wenn Soldatinnen und Soldaten zum ersten Mal einer Pfarrerin oder einem Pfarrer bei der Bundeswehr begegnen, wundern sich manche, dass es Seelsorge in der Bundeswehr überhaupt gibt. Es gibt diesen kirchlichen Dienst, weil es das Grundrecht auf freie Religionsausübung gibt.

Gottesdienste mit Soldaten stehen im Zentrum der Militärseelsorgearbeit.

Gottesdienste mit Soldaten stehen im Zentrum der Militärseelsorgearbeit.

Soldatinnen und Soldaten haben ein Grundrecht auf ungestörte Religionsausübung und seelsorgliche Begleitung auch während des militärischen Dienstes.

Wann immer ein Soldat ein Problem hat, wann immer eine Soldatin eine Sorge drückt: Mit der Seelsorgerin oder dem Seelsorger kann er oder sie über alles reden, kann sich anvertrauen.

Zum kirchlichen Angebot gehört zentral die Feier von Gottesdiensten und Abendmahl.

Seelsorgerinnen und Seelsorger in der Bundeswehr begleiten die Soldatinnen und Soldaten auch bei Auslandseinsätzen und sie erteilen Lebenskundlichen Unterricht.

Wichtig für den Dienst der Seelsorgerinnen und Seelsorger in der Bundeswehr ist: Sie bekleiden keinen militärischen Rang und gehören nicht zur militärischen Hierarchie.

ekir.de / 08.12.2017


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