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Seelsorge in der Bundeswehr

Wegen des Grundrechts auf Religionsfreiheit: Den Soldatinnen und Soldaten bietet die Kirche die Seelsorge in der Bundeswehr an.

Gottesdienste mit Soldaten stehen im Zentrum der Militärseelsorgearbeit.

Gottesdienste mit Soldaten stehen im Zentrum der Militärseelsorgearbeit.

Evangelische Seelsorge in der Bundeswehr ist Kirche unter den Soldatinnen und Soldaten. Wenn sie zum ersten Mal einer Pfarrerin oder einem Pfarrer bei der Bundeswehr begegnen, wundern sich manche, dass es evangelische Seelsorge in der Bundeswehr gibt. Kirche in der Bundeswehr gibt es, weil es das Grundrecht auf freie Religionsausübung gibt: Soldaten und Soldatinnen haben ein Grundrecht auf ungestörte Religionsausübung und seelsorgliche Begleitung auch während des militärischen Dienstes.

Wann immer ein Soldat ein Problem hat, wann immer eine Soldatin eine Sorge drückt: Mit der Seelsorgerin oder dem Seelsorger kann er über alles reden, kann sie sich anvertrauen. Zum kirchlichen Angebot gehört zentral die Feier des Gottesdienstes. Selbstverständlich begleiten die Militärgeistlichen die Soldatinnen und Soldaten auch bei Auslandseinsätzen. Pfarrerinnen und Pfarrer bekleiden keinen militärischen Rang und gehören nicht zur militärischen Hierarchie. 

Eine besondere Herausforderung ist für die Pfarrer und Pfarrerinnen die zunehmende Zahl kirchenferner Soldaten und Soldatinnen, die zum einen der Kirche kritisch gegenüber stehen, zum anderen aber häufig erstmals in der Bundeswehr auch positive Erfahrungen mit der Kirche machen.

ekir.de / 23.12.2009


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