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Urlauberseelsorge

Das Geschäft um den Urlaub boomt. Urlaub wird als schöne heile Welt verkauft, als Erfüllung aller Träume, als Zeit zum Abschalten und Auftanken, als Hoch-Zeit mitten im Jahr.

Urlaub ist glücklicherweise Vergnügen, doch Probleme werden oft mitgenommen.

Urlaub ist glücklicherweise Vergnügen, doch Probleme werden oft mitgenommen.

Der nüchterne Befund lautet: Der Urlaub spiegelt den Alltag. Probleme werden mitgenommen. Streit im Urlaub ist keine Seltenheit. Wer viel arbeitet, kommt plötzlich bei sich selbst an. Urlaub ist eine Zeit für persönliche Standortbestimmungen, um inne zu halten und um sich neu zu orientieren. Hier ist Kirche gefragt: Der "kirchliche Dienst an Urlaubsorten" der Evangelischen Kirche in Deutschland sorgt dafür, dass weit über 200 Pfarrerinnen und Pfarrer im Inland und im europäischen Ausland im Einsatz sind.

40 bis 50 von ihnen sind rheinische Theologinnen und Theologen, die in den Sommermonaten in der Urlauberseelsorge tätig sind, in Österreich, Dänemark, Frankreich, Griechenland, Ungarn, Italien und den Niederlanden. Dazu kommen einige Pfarrerinnen und Pfarrer in der Bordseelsorge auf den Kreuzfahrtschiffen. Sie kümmern sich um Touristinnen und Touristen, aber nach Möglichkeit auch um die Beschäftigten in der Tourismusindustrie. Sie bieten Gespräche und Freizeitangebote an für Menschen, die der Kirche nah oder fern stehen; sie sind mitgehende oder mitreisende Kirche.

23.12.2009


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