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Weihnachtsvideo

Gott ist nahe

Die Hoffnung, dass unsere Welt kein gottverlassener Ort ist, das ist das Geschenk, um das es an Weihnachten geht. In seinem Weihnachtsvideo verdeutlicht Präses Manfred Rekowski die Weihnachtsbotschaft: "Gott wird Mensch, Gott ist nahe".

Dem leitenden Geistlichen der Evangelischen Kirche im Rheinland ist bewusst, dass es Menschen gibt, deren Leben sich dieser Tage "so anfühlt, als ob Gott gerade nicht zu ihnen gekommen ist", ihnen legt er die Telefonnummer der Telefonseelsorge ans Herz - auch an Weihnachten finden Menschen dort rund um die Uhr ein offenes Ohr. Weihnachtsvideo

Weihnachtsbesuch des Präses bei der Telefonseelsorge, v.l.: Hartmut Jung, Gisela Felder, Klaus Büssow, Manfred Rekowski, Joachim Hall und Jula Heckel-Korsten.

Weihnachtsbesuch des Präses bei der Telefonseelsorge, v.l.: Hartmut Jung, Gisela Felder, Klaus Büssow, Manfred Rekowski, Joachim Hall und Jula Heckel-Korsten.

Gut und wichtig

Mit einem Besuch bei der Telefonseelsorge in Wuppertal hat Präses Manfred Rekowski am Morgen des 24. Dezembers ehrenamtliches Engagement an den Weihnachtsfeiertagen gewürdigt. An 365 Tagen im Jahr und rund um die Uhr sind Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner unter den Rufnummern 0800/1110111 und 0800/1110222 erreichbar. „Ich bin dankbar, dass dabei auch das Christfest und der Jahreswechsel keine Ausnahme bilden“, so der oberste Repräsentant der Evangelischen Kirche im Rheinland. „Es ist gut und wichtig, dass Menschen mit ihren Sorgen und Nöten immer ein offenes Ohr bei uns finden.“

Präses Rekowski besucht jedes Jahr an Heiligabend Menschen, die an den Feiertagen im Dienst sind. Während die meisten Menschen fröhlich Weihnachten feiern, sind andere an den Feiertagen alleine und fühlen sich einsam. Bei wieder anderen machen sich Ärger und Traurigkeit breit, weil das Fest nicht geworden ist wie erhofft. Einsamkeit und familiäre Enttäuschung – an den Feiertagen stehen diese Themen im Vordergrund, wenn sich Menschen an die Telefonseelsorge wenden.

In Rekowskis Heimatstadt Wuppertal tun 82 Ehrenamtliche im Alter von 26 bis 85 Jahren Dienst in der Telefonseelsorge. Sie werden sorgfältig ausgewählt und umfassend für ihren seelsorglichen Dienst geschult. Im Jahr nehmen sie etwa 15.000 Anrufe entgegen, berichtete Pfarrer Joachim Hall dem Präses im Gespräch mit den Ehrenamtlichen, die in diesen Tagen Dienst haben.

Für ihn habe die Telefonseelsorge viel mit der frohen Botschaft von Weihnachten zu tun, so Präses Rekowski: „In ihrem Dienst nimmt die Liebe Gottes zu uns Menschen Gestalt an – so wie diese Liebe auch im Jesuskind Gestalt angenommen hat, im Stall von Bethlehem.“

ekir.de / mk, jpi / 24.12.2017


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