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Dr. Kakule Molo hielt am Dienstag die Andacht bei der Landessynode

Auch die weniger starken Menschen sind Werkzeuge Gottes

Pressemitteilung Nr. 17/2016 

Bad Neuenahr. Als Zeugnis der Verbundenheit in der Mission Gottes habe er die Einladung zur Landessynode empfunden, sagte Dr. Kakule Molo, Präsident der Baptistischen Kirchen in Zentralafrika (CBCA), zu Beginn seiner Andacht bei der Tagung der Landessynode der Evangelischen Kirche im Rheinland. Die Kriege in vielen Ländern der Welt und die Aufgaben im Zusammenhang mit der Migration seien ihm Zeichen dafür, dass wir alle der guten Nachricht und der tröstenden Botschaft Gottes bedürftig seien.

Auch auf die ökumenische Visite im Juni des vergangenen Jahres bezog sich Molo in seiner Andacht über 2. Könige 7, 3-9. Der Bibeltext handelt von vier aussätzigen Männern, die während der Belagerung von Samaria verstoßen außerhalb der Stadtmauern lebten. Sie gingen zum Lager der Syrer und entdeckten dort, dass die Feinde bereits geflohen waren. Obwohl sie sich nur aus den zurückgelassenen Dingen versorgen wollten, besannen sie sich dann, dem König von der Flucht der Syrer zu berichten. Aus dem Text, sagte Dr. Kakule Molo in seiner Andacht, könne er drei Lehren ziehen:

Erstens könne Gott uns auch in großer Bedrängnis zu Boten seiner guten Nachricht machen. Dass die Kirchenleitung der rheinischen Kirche ihre Partnerkirchen um Beratung gebeten habe, zeige, dass sie an die Kraft Gottes in der Gemeinschaft der Gläubigen in aller Welt glaube. Die Angst wie auch die göttliche Kraft habe das Volk Gottes bei vielen Gelegenheiten erlebt. Zweitens seien alle Menschen Gottes Werkzeuge zur Verkündigung seiner Ehre und seiner Liebe zu den Menschen – auch die weniger starken wie die vier Kranken oder die schwächeren Partnerkirchen. Zudem hätten sich die Aussätzigen von Gott verwenden lassen, ihrem eigenen Volk, das sie doch ausgestoßen hatte, gegen die Feinde zu helfen. Ebenso hätten sich manche Partnerkirchen trotz großer eigener Probleme berufen gefühlt, der rheinischen Kirche zu helfen. Drittens spiegele sich im Bibeltext auch die Frage der rheinischen Kirche, wie man relevante Kirche sein könne. Während der Belagerung gab es keine Hoffnung auf Überleben. „Aber im Geheimen erarbeitete Gott einen Ausweg durch die vier aussätzigen Menschen, von denen niemand die Lösung für solch eine schwierige Situation erwartete“, sagte Kakule Molo. Professionelle Strategien seien gut, so Molo, „aber Gebet und Vertrauen auf das Wirken des Heiligen Geistes müssen zentrales Element in allem Handeln der Kirche bleiben.“

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Bad Neuenahr / EKiR-Pressestelle / 12.01.2016



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