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Präses Schneider: Kirchen machen sich weiter für fairen Handel stark

Zum Abschluss ein dickes Lob für die Kampagne „Fair Play – Fair Life“

Pressemitteilung Nr. 200 / 2006

"Wir werden als Kirchen auch in Zukunft in unserem Einsatz für fairen und gerechten Handel im Sport und darüber hinaus nicht nachlassen." Das versprach Nikolaus Schneider, Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, am Abend bei der Abschlussfeier der Kampagne "Fair Play – Fair Life" in Düsseldorf. Rund um die Fußballweltmeisterschaft im Sommer dieses Jahres hatten die evangelischen Landeskirchen in Nordrhein-Westfalen ihr Engagement in diesem Bereich noch einmal intensiviert und in Kirche, Sport, Gesellschaft und Politik mit zahlreichen Aktionen auf das Thema aufmerksam gemacht.

Schneider gratulierte den Kampagne-Verantwortlichen auch im Namen seines westfälischen Amtsbruders Alfred Buß: "Herzlichen Glückwunsch! ,Fair Play – Fair Life‘ hat sich nicht nur für die internationale Championsleague im Wettkampf um den fairen Handel qualifiziert. Sie haben das volle WM-Programm mit Bravour bestanden", stellte der rheinische Präses fest. Diese große Gemeinschaftsleistung der Kirchen und u.a. des Gepa-Fairhandelshauses, des Evangelischen Entwicklungsdienstes und des DGB-Bildungswerks sei aber erst "durch die großartige Kooperation und Förderung durch die nordrhein-westfälische Stiftung für Umwelt und Entwicklung möglich geworden". Umso bedrückender sei es, dass nun "alle, denen der Einsatz für eine überlebensfähige und zukunftsfähige gerechte Entwicklung am Herzen liegt, derzeit in NRW massive, die Stiftung bedrohende Kürzungen der Finanzmittel erleben müssen". Hier sei die Landesregierung zur Existenzsicherung der Stiftung gefordert.

 

 

 

Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Freitag, 15. Dezember 2006. Die letzte Aktualierung erfolgte am Freitag, 15. Dezember 2006. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

Düsseldorf / EKiR-Pressestelle / 14.12.2006



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