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Beraterin gibt sieben Tipps gegen den Zoff unterm Tannenbaum

Familienprobleme werden durchs Weihnachtsfest nicht „weggezaubert“

Pressemitteilung Nr. 194 / 2006

Alle Jahre wieder gibt’s Zoff unterm Weihnachtsbaum: In manchen Familien ist es mit dem ,Frieden auf Erden‘ dann schnell nicht mehr so arg weit her. Da führen oft schon Kleinigkeiten zum Eklat bei Kerzenschein und Lebkuchen. Das, so konstatieren Fachleute aus der Beratungsarbeit, liege vor allem daran, dass viele Menschen meinen, nur weil Weihnachten ist, müssten alle Probleme, die Paare und Familien das restliche Jahr über belasten, wie weggezaubert sein.

Doch mit Magie hat ein gelungenes und friedliches Weihnachtsfest im Kreis der Familie nichts zu tun. Es bedarf dazu keiner Zauberei: Schon die Beachtung einfacher Regeln wirkt friedensstiftend und entspannend. Sieben solcher "goldenen Regeln" benennt Diplom-Psychologin Irene Schäfer von der Evangelischen Hauptstelle für Familien- und Lebensberatung in Düsseldorf:

  1. Überfordern Sie sich nicht!
    Das Weihnachtsfest muss nicht jedes Jahr "perfekt" sein. Verteilen Sie gemeinsam die anstehenden Vorbereitungen und akzeptieren Sie, dass jeder seine Aufgabe auf die eigene Art angeht.
  2. Sprechen Sie vorher im Familienkreis über Wünsche, Bedürfnisse und Erwartungen!
    Wenn für alle klar ist, wer was will, lassen sich unnötiger Aufwand begrenzen und Enttäuschungen schon vorab vermeiden.
  3. Machen Sie Pausen und kommen Sie in Bewegung!
    Den ganzen Festtag über im Haus zu bleiben, macht träge und gereizt. Ein Spaziergang – auch bei schlechtem Wetter – mobilisiert Körper und Geist. Ebenso wichtig sind Rückzugsmöglichkeiten zur Entspannung; gerade wenn das Weihnachtsfest im großen Familienkreis gefeiert wird.
  4. Generalabrechnungen sind tabu!
    "Was ich Dir immer schon einmal sagen wollte..." – diese Einleitung ist die sicherste Methode, das explosive Gemisch aus übers Jahr angestautem Ärger und der Anspannung am Weihnachtsfest in die Luft gehen zu lassen. Generalabrechnungen brauchen einen entspannteren Ort und in der Regel auch mehr Zeit, um schließlich zu konstruktiven Lösungen zu kommen. Sollten strittige Themen nicht verschoben werden können, beschränken Sie sich auf das aktuell notwendige Maß: Niemand muss an Heiligabend über Streit im letzten Sommerurlaub diskutieren. Hat sich viel Konfliktstoff angesammelt, nehmen Sie sich weitere Gespräche vor; bei Bedarf auch in einer Beratungsstelle. Adressen in Ihrer Nähe finden Sie unter: www.evangelische-beratung-nrw.de.
  5. Trinken Sie Alkohol nur in Maßen!
    Aggressionen oder Traurigkeiten sollten nicht entgleisen. Wer zuviel trinkt, verliert schneller die Kontrolle – in beide Richtungen.
  6. "Glucken" Sie nicht!
    Weihnachten ist ein wunderbares Familienfest. Aber die Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Ihrer Familie machen mit der Ablösung vom Elternhaus nicht ausgerechnet jetzt Pause. Gönnen Sie ihnen eigene Formen, wie sie das Fest begehen möchten. Verabreden Sie frühzeitig, wann, wie und wo sie gemeinsam feiern!
  7. Sorgen Sie für Sicherheit und Verlässlichkeit!
    Gerade für getrennt lebende Eltern und deren Kinder sind die Feiertage oft besonders heikel. Deshalb sind hier klare und frühzeitige Absprachen ausgesprochen wichtig. Stellen Sie sich dabei auf Kompromisse ein. Pflegen Sie kleine Traditionen, das gibt allen Beteiligten Sicherheit. Bleiben Sie bei Ihren Absprachen – das tut Ihnen und Ihren Kindern gleichermaßen gut. Vermeiden Sie Geschenke-Wettbewerbe um die Gunst der Kinder. Und: Ihre Partnerschaftsprobleme gehören nicht unter den Weihnachtsbaum!

 

Weitere Informationen über die Beartungsstellen im Internet:
www.evangelische-beratung-nrw.de

 

 

 

Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Freitag, 8. Dezember 2006. Die letzte Aktualierung erfolgte am Freitag, 8. Dezember 2006. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

Düsseldorf / EKiR-Pressestelle /



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