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Vizepräses Petra Bosse-Huber wirbt für Qualität

Kirchenmusik öffnet Türen und lädt zum Mitmachen ein

Pressemitteilung Nr. 175

Musik öffnet Türen auch für Kirchenferne. Das konstatiert Petra Bosse-Huber, Vizepräses der Evangelischen Kirche im Rheinland. „In ihrem werbenden und bindenden Charakter ist die Kirchenmusik nicht zu unterschätzen. Darin dient sie auch dem Gemeindeaufbau“, so die Vizepräses. Gerade deshalb sei es wichtig, trotz unvermeidlicher quantitativer Reduzierung möglichst viel der hohen Qualität der kirchenmusikalischen Arbeit im Rheinland zu sichern, erklärte Bosse-Huber am Donnerstag Abend vor Journalistinnen und Journalisten in Düsseldorf.

Vizepräses Petra Bosse-Huber, die als Abteilungsleiterin im Landeskirchenamt für die Kirchenmusik zuständig ist, stellte ein Positionspapier zum gegenwärtigen Stand und den zukünftigen Aufgaben der Kirchenmusik vor, mit dem sich die Landessynode im kommenden Januar beschäftigen wird. Damit, so Bosse-Huber, wolle man auf zwei sehr gegensätzliche Entwicklungen in der rheinischen Kirche eingehen: „In den vergangenen Jahren hat sich im Bereich der Kirchenmusik im Rheinland vieles verändert. Waren noch vor 15 oder 20 Jahren vielleicht Jazzklänge ungewöhnliche Töne in den Kirchen, so erklingen dort heute Gospel, Pop, Rock und Rap als neue Elemente oder teilweise sogar als Schwerpunkt.“ Gleichzeitig haben die zurückgehenden Kirchensteuereinnahmen dazu geführt, dass in den vergangenen fünf Jahren rund 30 Prozent der hauptberuflichen Stellen in der Kirchenmusik abgebaut wurden. Zurzeit gibt es in der Evangelischen Kirche im Rheinland 241 berufliche Kirchenmusikerinnen und –musiker. Im Jahr 2000 waren es noch 340. „Gleichzeitig leisten weit mehr als 1.000 Musikerinnen und Musiker mit Befähigungsnachweis oder C-Prüfung nebenberuflich kompetent und kreativ kirchenmusikalischen Dienst“, so Petra Bosse-Huber: „Diese Pole müssen wir nicht zuletzt durch bessere Förderung des Nachwuchses sinnvoll verbinden.“

Das Positionspapier, das die Landessynode beraten wird, zeigt Beispiele auf, wie die niveauvolle Arbeit bei allem Finanzdruck auch in Zukunft geleistet werden kann. So ist es u.a. denkbar, dass eine Gemeinde mit der örtlichen Musikschule kooperiert und so einen Teil der Kirchenmusik-Stelle refinanziert.  An persönlichem Engagement mangele es jedenfalls nicht: Ein großer Teil der rund 110.000 ehrenamtlich in der Kirche Mitarbeitenden tut dies in Kinder-, Kirchen- und Posaunenchören, in Instrumentalkreisen und Musikwerkstätten.

 

 

 

Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Dienstag, 6. Dezember 2005. Die letzte Aktualierung erfolgte am Mittwoch, 7. Dezember 2005. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

Düsseldorf, EKiR-Pressestelle /



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