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Tagungen der Landessynode im Januar und im Juni

Zwei Synoden stellen im Jahr 2006 die Weichen für die Zukunft

Pressemitteilung Nr. 172

Veränderte Rahmenbedingungen erfordern veränderte Strategien: Sinkende Mitgliederzahlen und Kirchensteuereinnahmen machen auch vor der Evangelischen Kirche im Rheinland nicht Halt. Mit den nötigen Veränderungen und damit verbundenen Einsparungen im landeskirchlichen Haushalt beschäftigen sich die Synodalen aus den 44 Kirchenkreisen im kommenden Jahr auf einer außerordentlichen Landessynode am 9. und 10. Juni 2006. „Weil wir die Reform sehr sorgfältig planen, hat schon die Synode im Januar 2005 einen Strukturausschuss berufen, der in diesem Jahr in enger Abstimmung mit den Abteilungen im Landeskirchenamt und den landeskirchlichen Einrichtungen Veränderungsvor-schläge gesammelt und bewertet hat“, erklärt Vizepräsident Christian Drägert, leitender Jurist der rheinischen Kirche und Chef des Landeskirchenamtes, das Verfahren.

 
Zwischen den Jahren 2006 und 2012 sollen mindestens rund zehn Millionen Euro strukturell, also dauerhaft, eingespart werden. Dies entspricht rund 20 Prozent des derzeitigen landeskirchlichen Haushalts. Vizepräsident Drägert: „Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir dieses Ziel erreichen werden.“ Die Kirchenleitung wird die Vorschläge des Strukturausschusses in den kommenden Wochen beraten und das Ergebnis Ende Januar 2006 an alle zuständigen Ausschüsse leiten, die dann bis zum 31. März 2006 Stellung nehmen sollen. Diese Stellungnahmen werden in die Beratungen und Beschlüsse der Sondersynode im Juni 2006 einfließen.

Presbyterial-synodale Ordnung und Dienstrecht
Und doch wirft auch die Strukturreform schon bei der 55. ordentlichen Landessynode vom 8. bis 13. Januar 2006 ihre Schatten voraus: Die Ergebnisse zweier Arbeitsgruppen, die sich seit der vergangenen Synode mit der Zukunft der presbyterial-synodalen Ordnung und Anpassungen im Dienst- und Versorgungsrecht der Mitarbeitenden beschäftigt haben, werden in Arbeitsgruppen während der Synodaltagung erörtert. „Dabei gibt es auch Raum für Nachfragen und eine erste Aussprache“, so Christian Drägert. Die Vorschläge der Kirchenleitung zu den Beratungsergebnissen der Arbeitsgruppen werden den ständigen Ausschüssen, den Gemeinden und Kirchenkreisen zugesandt. „Die Gemeinden können, die Kreissynoden sollen dann bis zum 1. September 2006 beschlussmäßig zu den Vorschlägen Stellung nehmen. Danach erfolgt die Beratung in den ständigen Ausschüssen.“ Auf deren Grundlage werde die Kirchenleitung der Landessynode, die im Januar 2007 tagt, Vorlagen zur Entscheidung zuleiten.
„Manchem Außenstehenden mag dieses Verfahren zu aufwändig erscheinen“, kommentiert der Vizepräsident, „aber die intensive Beratung anstehender, notwendiger Veränderungen auf allen Ebenen der Landeskirche hat sich in der Vergangenheit bewährt: Erst Teilhabe und Transparenz machen Lösungen, die von einer breiten Mehrheit in unserer Kirche wirklich mitgetragen werden, möglich.“
Kirchenmusik ist Thema bei der Tagung der Landessynode im Januar
Doch für die rund 240 Synodalen, die im Januar 2006 zur regulären Tagung in Bad Neuenahr zusammen kommen, bleibt noch genug zu tun: Schwerpunktthema ist – theologisch wie praktisch – die Zukunft der Kirchenmusik in der rheinischen Kirche (siehe Pressemitteilung 175/2005). Außerdem beschäftigt sich das oberste Leitungsgremium der Evangelischen Kirche mit dem landeskirchlichen Haushalt und der Finanzentwicklung (siehe Pressemitteilung 173/2005), verschiedenen Gesetzesänderungen und zahlreichen Sachthemen.

 

 

 

Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Dienstag, 6. Dezember 2005. Die letzte Aktualierung erfolgte am Mittwoch, 7. Dezember 2005. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

Düsseldorf, EKiR-Pressestelle /



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