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Nikolaus Schneider schreibt über Joachim Meisner

Doppeljubiläum: Rheinischer Präses würdigt den Erzbischof von Köln

Pressemitteilung Nr. 164/2008

Achtung, Sperrfrist: morgen, Freitag, 19. Dezember 2008, 10 Uhr!

Nikolaus Schneider, Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, hat den Erzbischof von Köln, Joachim Kardinal Meisner, als einen glaubensstarken Mann gewürdigt: "Ich schätze Kardinal Meisners Glaubensstärke, auch wenn seine damit verbundene Bestimmtheit ihn mitunter kühler erscheinen lässt als ich ihn als seelsorgenden Mitbruder ganz persönlich erlebt habe", schreibt der Präses in einer Sonderausgabe der Kirchenzeitung für das Erzbistum Köln, die am Freitag, 19. Dezember 2008, erscheint. Anlass sind der 75. Geburtstag Meisners am Weihnachtstag und seine Ernennung zum Kölner Erzbischof vor 20 Jahren.

"Dass ich nicht jede seiner theologischen Überzeugungen teile, liegt auf der Hand", so Präses Schneider (61) in dem Gastbeitrag: "Aber ich weiß mich mit ihm einig im Glauben an den einen, den lebendigen Gott, von dessen unverdienter Gnade und Güte wir leben." Trotz aller konfessioneller Unterschiede seien Protestanten und Katholiken durch das einigende Band der Taufe verbunden – so wie es der Kardinal 1996 in der Vereinbarung zur gegenseitigen Anerkennung der Taufe selbst unterschrieben habe: "Wenn Kardinal Meisner und ich jeweils zu Beginn der Passionszeit und zum Beginn des Kirchenjahres gemeinsam Gottesdienst halten, dann ist das ja eine Lebensgestalt des einigenden Bandes, das uns zusammen hält."

Wenn man sich angesichts eines Geburtstages und Amtsjubiläums auch vom Jubilar etwas wünschen dürfte, schreibt dessen protestantischer Amtsbruder, dann wäre es dies: "Gemeinsames, in Fragen des Glaubens, der Liturgie und der Ethik mutiges Voranschreiten in versöhnter Verschiedenheit auf den zu, der uns als das eine Haupt der Kirche entgegenkommt: Christus. Denn in unseren Tagen spüren wir ja immer wieder die Wahrheit in einem Satz des verstorbenen Präses Peter Beier: ,In Zukunft wird man nicht fragen, ob wir evangelisch oder katholisch sind, sondern ob wir Christen sind und woran man das erkennt.’"

Zum Doppeljubiläum wünsche er dem Kardinal "Glaubenshoffnung, Gesundheit und Lebensfreude – und die Begleitung des lebendigen Gottes, auf den wir vertrauen und der es ist, der unser Leben trägt und erhält".

Hinweis an die Redaktionen: Auf Wunsch stellen wir Ihnen das komplette Manuskript des Gastbeitrags gerne zur Verfügung.

 

 

 

Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Donnerstag, 18. Dezember 2008. Die letzte Aktualierung erfolgte am Donnerstag, 18. Dezember 2008. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

Düsseldorf/Köln / EKiR-Pressestelle /



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