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Meldung vom 5.12.02

Einweihung Bergischer Synagoge unter massiver Sicherheit

Unter schärfsten Sicherheitsvorkehrungen wird am Sonntag in Wuppertal die neu gebaute Bergische Synagoge eingeweiht.

epd-bild / Friedrich Stark epd-bild / Friedrich Stark

Zu den Feiern werden unter anderen der israelische Staatspräsident Mosche Katzav, Bundespräsident Johannes Rau und NRW-Ministerpräsident Peer Steinbrück (SPD) erwartet. Dass erstmals der höchste Repräsentant des Staates Israel zur Einweihung einer Synagoge nach Deutschland kommt, sei ein "historisches Ereignis", sagte der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Paul Spiegel, am Donnerstag vor Journalisten in Wuppertal.

Wegen der Anwesenheit Katzavs, der anschließend nach Berlin weiterreist, herrscht Sicherheitsstufe eins. Hunderte Beamte werden im Einsatz sein. Im Bereich um die Synagoge im Stadtteil Barmen werden Müllcontainer, Papierkörbe und Postkästen abgehängt sowie Kanaldeckel zugeschweißt.

Die nach einjähriger Bauzeit fertig gestellte Synagoge entstand in unmittelbarer Nähe der ehemaligen Barmer Synagoge, die ebenso wie die Elberfelder Synagoge in der Reichspogromnacht 1938 niedergebrannt wurde. Die rheinische Kirche hat das Grundstück zur Verfügung gestellt, auf dem die neue Synagoge errichtet wurde. Die evangelische Kirche habe in Barmen-Gemarke einen wichtigen Teil ihrer Wurzeln, weil dort die Bekenntnissynode 1934 mit der Barmer Theologischen Erklärung "ein klares Zeugnis wider alle totalitären Ansprüche der Nationalsozialisten" abgelegt habe, betont der rheinische Präses und Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Manfred Kock, in der Festschrift. (5.12.02)

 

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Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Freitag, 6. Dezember 2002. Die letzte Aktualierung erfolgte am Freitag, 6. Dezember 2002. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

Wuppertal (epd) /



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