Entwidmung, Umnutzung, Verkauf

Gotteshaus als Gemeinderaum

Ein Glaskubus mitten im barocken Kirchenschiff? Ein Kirchencafé unter der Seitenempore? Mietwohnungen im Kirchengebälk? Das alles gibt es: Evangelische Kirchen im Rheinland haben in jüngster Zeit beeindruckende Umbauten oder sogar Umnutzungen erfahren.

Neoromanische Kirche, die heute nicht nur Gottesdienststätte ist, sondern auch die Gemeinderäume beherbergt: die Gnadenkirche in Duisburg-Neumühl. LupeNeoromanische Kirche, die heute nicht nur Gottesdienststätte ist, sondern auch die Gemeinderäume beherbergt: die Gnadenkirche in Duisburg-Neumühl.

Nur drei Beispiele: Die Gnadenkirche in Duisburg-Neumühl beherbergt heute auch ein Café und Gemeinderäume. Auch Küche und Toiletten sind in dem 1911 eingeweihten Gotteshaus untergebracht.

Auch die Evangelische Kirchengemeinde Stromberg hat ihren Raumbestand konzentriert. Dafür sanierte sie die evangelische Kirche. Und diese enthält heute in ihrem Mittelschiff einen Glaskubus.

Ein drittes Beispiel: Die Evangelische Kirchengemeinde Rheydt verkaufte vor Jahren eine ihrer Kirche. Seither dient die Friedenskirche als Miethaus. Ist das Beispiel beispielhaft? Da heute beträchtliche Landeszuschüsse nicht mehr erwartbar sind, ist eine solche Umnutzung unrealistisch.

 

 

 

 

03.11.2005

Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Donnerstag, 20. Oktober 2005. Die letzte Aktualierung erfolgte am Montag, 20. Februar 2006. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

 



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