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Predigt an Heiligabend in der Johanneskirche in Düsseldorf

Präses Nikolaus Schneider: „Die Weihnachtsgeschichte ist nur der Anfang“

Pressemitteilung Nr. 200 / 2007

Achtung, Sperrfrist: Heiligabend, 24. Dezember 2007, 16 Uhr! Es gilt das gesprochene Wort.

Weihnachten ist wegweisend. Das hat Nikolaus Schneider, Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, in seiner Predigt am Heiligabend (16 Uhr) betont: "Weihnachten ist ein herausragendes Erinnerungsfest", unterstrich der oberste Repräsentant der zweitgrößten Landeskirche in Deutschland, am Nachmittag in der Düsseldorfer Johanneskirche. "Erinnern ist aber nicht genug", so der 60-jährige Theologe mit Blick auf die Geschichte von der Geburt Jesu im Stall zu Bethlehem: "Was damals geschah soll heute für mich leuchten, für mich Gegenwart werden: Glaube bindet das ,Damals’ und das ,Heute’ zusammen. Der Glaube, mein Glaube ist notwendig, damit die Erinnerung Bedeutung für die Gegenwart gewinnt."

Deshalb sei Weihnachten alleine nicht genug: "Der Glaube begreift die Weihnachtsgeschichte als Anfang, er kann sich damit aber nicht begnügen", sagte Präses Schneider: "Glaube, der uns durchs Leben und durch das Sterben tragen soll, Glaube, der uns Lebensgrund und Lebensziele gibt, ein solcher Glaube ist eben nicht nur in Jesu Geburt, sondern in seinem ganzen Leben, Sterben und Auferstehen, verwurzelt. Weihnachten, Karfreitag, Ostern, Himmelfahrt und Pfingsten machen gemeinsam unseren Glauben aus!" Genau dies komme im Predigtvers des Heiligabend-Gottesdienstes zum Ausdruck: "Jesus Christus ist offenbart im Fleisch, gerechtfertigt im Geist, erschienen den Engeln, gepredigt den Heiden, geglaubt in der Welt, aufgenommen in die Herrlichkeit" (1. Timotheus 3, 16).

"Das Kommen Gottes in Jesus Christus ist eben nicht ein Ereignis der Vergangenheit. Gott will unser gegenwärtiges Denken, Reden und Handeln ansprechen", betonte Schneider. Und weiter: "Was würde Jesus dazu sagen?’ – dieser von Martin Niemöller überlieferte Satz als verbindliche Richtschnur für unsere Entscheidungen ist kein überflüssiger naiver Kinderglaube, sondern heilsame Wegweisung in allen Bereichen unseres Lebens! Es reicht also nicht, nach Gebet oder frommer Andacht – auch in der Kirche! – zum ,Alltagsgeschäft’ überzugehen. Alle unsere Lebensaufgaben bedürfen der Betrachtung unter den Rahmenbedingungen unseres Glaubens. Denn in der Bindung unseres Lebens an Christus schenkt Gott uns ein gültiges, ein gelingendes Leben – wie immer auch unsere äußeren Lebensumstände sein mögen. Für uns ist Hoffnung eben nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass Gott bei uns ist, egal wie es ausgeht!"

 

 

 

Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Donnerstag, 20. Dezember 2007. Die letzte Aktualierung erfolgte am Freitag, 21. Dezember 2007. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

Düsseldorf / EKiR-Pressestelle /



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