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Evangelische Kirche verleiht Peter-Beier-Preis:

Kulturpreis des Präses geht an Dr. Monika Hauser und Martine Millet

Düsseldorf -Gleich zweimal wird in diesem Jahr der mit 10 000 Mark dotierte Peter-Beier-Preis der Evangelischen Kirche im Rheinland von Präses Manfred Kock verliehen. Initiiert wurde der Preis des Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland im Jahr 1993, von dem verstorbenen Präses Peter Beier. Der Preis wird in diesem Jahr verliehen an die französische Protestantin Martine Millet. Sie hat sich in besonderer Weise um das Zusammenwachsen protestantischer Kirchen in Europa verdient gemacht und sich im Rahmen der ökumenischen Dekade "Kirchen in Solidarität mit den Frauen" auf internationaler und ökumenischer Ebene für dieses Anliegen eingesetzt.

Dr. Monika Hauser, Ärztin und Gründerin der Hilfsorganisation medica mondiale, wird mit dem Peter-Beier-Preis für ihren persönlichen Einsatz in den Krisengebieten in Bosnien und im Kosovo gewürdigt. Sie hat durch ihre medizinische und psychosoziale Arbeit an kriegstraumatisierten Frauen die besondere Grausamkeit entlarvt, mit der Frauen im Krieg diskriminiert werden. Mit ihren Hilfsprogrammen wurde erstmals und direkt frauenspezifische Hilfe in Kriegsgebieten angeboten und gleichzeitig Gewalt gegen Frauen als Kriegsstrategie öffentlich gemacht.

Der Peter-Beier-Preis wird im Rahmen einer Feierstunde am 19. Dezember 2000 verliehen. Die Laudatio hält Präses Manfred Kock.

Der Peter-Beier-Preis wird in der Regel alle zwei Jahre an einen oder mehrere Preisträger verliehen. Er wird für Beiträge vergeben, die dem Zusammenleben des Protestantismus in Europa dienen, in einer konfliktreichen Situation unter persönlichem Einsatz zur Entspannung beitragen oder weiterführende Reformvorschläge für die Kirche machen.

Zum ersten Mal erhielt 1993 Prof. Dr. Dr. Klaus Dörner, Leitender Arzt der Westfälischen Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Neurologie, den Peter-Beier-Preis. Damit wurde sein engagiertes Eintreten für die Rechte der Opfer psychiatrischer Gewalt in der NS-Zeit geehrt. Zum zweiten Mal ging der Preis 1997 an Hans Berger, Vorsitzender der Industriegewerkschaft Bergbau und Energie (IGBE), um seinen vorbildlichen Einsatz in der Auseinandersetzung um die Steinkohle-Subventionen im Frühjahr 1997 zu würdigen. Bergers Engagement hatte entscheidend dazu beigetragen, die konfliktträchtige Situation zu entschärfen.

Über die Vergabe des Peter-Beier-Preises entscheidet der Präses der rheinischen Kirche, unterstützt von einem Beirat mit fünf Personen

 

 

 

Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Mittwoch, 13. März 2002. Die letzte Aktualierung erfolgte am Mittwoch, 13. März 2002. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

08.12.2000



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