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Saar-Kabinett im Spitzengespräch mit rheinischer und pfälzischer Kirche:

Gemeinsam die Familie stärken und Perspektiven für Jugendliche verbessern

Düsseldorf - Zu Gast beim saarländischen Kabinett waren heute Manfred Kock, Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland und Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche (EKD) und Eberhard Cherdron, Kirchenpräsident der Evangelischen Kirche der Pfalz. Im Spitzengespräch unter der Leitung von Ministerpräsident Peter Müller (CDU) ging es um aktuelle Fragen der Sozial- und Familienpolitik sowie der Bildungs- und Wirtschaftspolitik.

In der bildungspolitischen Diskussion wies Ministerpräsident Peter Müller darauf hin, dass es angesichts globaler wirtschaftlicher Herausforderungen notwendig sei, sich lebenslang auf ständig verändernde Bedingungen einzustellen daher sei nicht einzusehen, Kinder "13 Jahre in der Schule einzusperren". Präses Manfred Kock sagte: "Bildung darf nicht nur unter dem Gesichtspunkt von Ausbildung gesehen werden. Die globalen Herausforderungen haben ein hohes Maß von Orientierungsunsicherheit mit sich gebracht. Bildung muss neben Sach- und Fachwissen insbesondere auch Orientierungswissen vermitteln." Die Landesregierung versprach, in den kommenden Jahren im Fach Religion mehr Lehrerstunden bereit zu stellen.

In diesem Zusammenhang verwies die Landesregierung auf ein zur Zeit diskutiertes Konzeptpapier, das vorsieht. "Praktisch Begabten", die auf Grund theoretischer Leistungsschwäche in den Anforderungen bestimmter Ausbildungsberufe nicht ausreichend gewachsen sind, den Einstieg ins Erwerbsleben zu erleichtern. Kirchenpräsident Eberhard Cherdron hält es für notwendig, dass für Jugendliche mit schwierigen Startchancen eine bessere Vermittlung zwischen Theorie und Praxis erfolgt. Er äußerte die Befürchtung, dass die Hauptschulabschlusskurse für benachteiligte Jugendliche durch das Diakonische Werk an der Saar gefährdet sind.

Im Zusammenhang mit der Freistellung von den Kindergartenbeiträgen begrüßten die Kirchen die damit verbundenen Entlastungen der Familien. Sie dankten dafür, dass das Land den Anteil der freien Träger an den Personalkosten von 15 auf 13 Prozent reduziert hat. Oberkirchenrat Christian Schad von der Evangelischen Kirche der Pfalz wies darauf hin, dass evangelische Kindergärten ohne zusätzliche Leistungen der Kommunen nicht finanzierbar gewesen wären.

Im Gespräch über die Liberalisierung von Ladenöffnungszeiten stimmten beide Seiten darin überein, dass die Sonntagsruhe ein wichtiger Bestandteil christlich-abendländischer Tradition sei. Als Tag der Familie und im Interesse des Gemeinschaftslebens sei er unverzichtbar.

 

 

 

 

Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Donnerstag, 7. März 2002. Die letzte Aktualierung erfolgte am Donnerstag, 7. März 2002. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

04.12.2000



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