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Aufschwung ohne Arbeitsplätze bringt nicht mehr Geld in die Kasse

Kirchensteuereinnahmen gehen kontinuierlich zurück

Fehlendes Wirtschaftswachstum, schlechte Arbeitsmarktsituation, demografisch bedingter Rückgang an Mitgliedern und die Auswirkungen der Steuerreformen – die finanzielle Lage ist düster. Die rheinische Kirche erwartet keine nennenswerten Kirchensteuermehreinnahmen – im Gegenteil. Oberkirchenrat Georg Immel, Leiter der Abteilung VI (Finanzen und Diakonie) im Landeskirchenamt der rheinischen Kirche, rechnet mittelfristig mit einem anhaltenden Rückgang der Kirchensteuer-einnahmen von mindestens einem Prozent pro Jahr. "Wir bleiben im Sinkflug. Der Konjunktur geht es zwar etwas besser als im letzten Jahr, aber davon haben wir nichts", so Immel. "Ein Wirtschaftsaufschwung ohne zusätzliche Arbeitsplätze bringt uns nicht mehr Geld in die Kassen, da die Kirchensteuer in der rheinischen Kirche zu 90 Prozent von der Kirchenlohnsteuer abhängt", sagt der Finanzdezernent.

Für das Jahr 2004 stehen der rheinischen Kirche nach den aktuellen Schätzungen 498,8 Millionen Euro an Kirchensteueraufkommen zur Verfügung. Das sind 44,4 Millionen weniger als im Jahr 2003. Für das Jahr 2005 wird zurzeit ein Verteilungsbetrag in Höhe von 483,3 Millionen Euro geschätzt. Das sind 3,2 Prozent weniger als für das Jahr 2004 erwartet werden.

In der Evangelischen Kirche im Rheinland liegt die Kirchensteuerhoheit in den 810 Gemeinden. Die übergemeindlichen Aufgaben der Kirchenkreise und der Landeskirche werden über Umlagen finanziert. Die Umlage an die Landeskirche beträgt 10,25 Prozent der gemeindlichen Steuereinnahmen. Im Jahr 2004 entspricht das einer Summe von 51,1 Millionen. Für 2005 werden 49,5 Millionen Euro erwartet.

Die Ausgaben im landeskirchlichen Haushalt für die unmittelbaren landeskirchlichen Aufgaben für 2004 betragen 80 Millionen Euro. Der Landessynode wird im Januar 2005 ein Haushaltsplan mit einem Volumen von knapp 80,5 Millionen Euro zur Verabschiedung vorgelegt.

Das aktuelle Sparziel erreicht die rheinische Kirche dennoch nicht. Das Haushaltsdefizit kann trotz der konsequenten Umsetzung des Sparkonzepts, das die Landessynode 2003 verabschiedet hat, nur durch Rücklagenentnahme in Höhe von 3,7 Millionen Euro ausgeglichen werden.

 

 

 

Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Donnerstag, 2. Dezember 2004. Die letzte Aktualierung erfolgte am Donnerstag, 2. Dezember 2004. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

Düsseldorf / EKiR-Pressestelle / 01.12.2004



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