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Tel.: 0211 - 4562-373
Fax: 0211 - 4562-490
Mail pressestelle@ekir.de

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Präses Schneider predigt Heiligabend in Düsseldorfer Johanneskirche

Solidarität, Frieden und Gerechtigkeit statt Lügen, Geiz und Gier

Achtung, Sperrfrist: Heiligabend, Freitag, 24. Dezember 2004, 0 Uhr!
Es gilt das gesprochene Wort!

 

Der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Nikolaus Schneider, hat dazu aufgerufen, in Ehrfurcht vor Gott und in tatkräftiger Solidarität mit anderen Menschen zu leben. In seiner Weihnachtspredigt (Heiligabend, 16 Uhr) in der Düsseldorfer Johanneskirche erklärt der oberste Repräsentant von rund drei Millionen Christinnen und Christen zwischen Emmerich und Saarbrücken, solidarische Gemeinschaft miteinander sei auch "der Einsatz der Fähigkeiten und des Vermögens der Eliten im Dienste aller; das ist eine Ökonomie, die für die Menschen da ist".

"Unsere Welt wird nicht genesen an maximalen Gewinnen und dem unbegrenzten Reichtum Einzelner oder wirtschaftlicher Interessengruppen. Unsere Welt wird nicht genesen an militärischen Bündnissen und der Anwendung militärischer Gewalt, um Frieden, Demokratie, Rohstoffe und die Lebensgrundlagen wie Wasser und Land sicherzustellen. Unsere Welt wird nicht genesen an unseren Interessen und Wünschen, unserer Propaganda und unseren Lügen, unserem Geiz und unserer Gier. Das zerstört, was es zu erhalten vorgibt", so Präses Schneider wörtlich. Nur wenn menschliches Handeln dem Frieden und der Gerechtigkeit in unserem Land und weltweit diene, sei es im Glauben an Gott getan.

Gott liebe diese Welt und sei deshalb in Jesus Christus selbst Mensch geworden, "damit wir Menschen Gott und einander lieben. Darin liegt die Rettung für uns und für unsere Welt". Diesem liebenden Gott solle man sich "nicht nur einmal im Jahr, am Heiligabend, sondern alle Tage und Nächte unseres Lebens" anvertrauen, sagt der Präses der zweitgrößten deutschen Landeskirche. Sich Gott anzuvertrauen und an ihn zu glauben bedeute, "nüchtern und selbstkritisch unsere Wünsche und Interessen zu betrachten und uns von dem Strom der Liebe Gottes zu liebenden und sozialen Menschen verändern zu lassen".

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Hinweis an die Redaktionen:

Präses Schneider predigt im Gottesdienst an Heiligabend um 16 Uhr in der Johanneskirche, Martin-Luther-Platz, in Düsseldorf. Der Predigttext steht im Johannes-Evangelium, Kapitel 3, Verse 16-21.
Die Predigt finden Sie im Wortlaut unten auf dieser Seite als Download-Dokument.

 

 

 

Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Dienstag, 21. Dezember 2004. Die letzte Aktualierung erfolgte am Mittwoch, 22. Dezember 2004. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

Düsseldorf / EKiR-Pressestelle / 21.12.2004



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