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Nach Seebeben vor Sumatra: Präses ruft zu Fürbitte und Spenden auf

80.000 Euro Soforthilfe für die leidenden Menschen in Südostasien

Bildeindrücke von der Präses-Reise nach Indonesien im Sommer dieses Jahres Bildeindrücke von der Präses-Reise nach Indonesien im Sommer dieses Jahres

Die Evangelische Kirche im Rheinland hat 80.000 Euro Soforthilfe für die Menschen, die unter den Folgen des verheerenden Seebebens vor Sumatra leiden, zur Verfügung gestellt. Gleichzeitig rief Präses Nikolaus Schneider, der noch im Sommer die Region bereist hatte, zu Spenden und Kollekten auf: "Die Menschen in Südostasien brauchen unsere Fürbitte, aber sie brauchen auch unsere materielle Hilfe. Über die Vereinte Evangelische Mission sind wir unter anderem mit den Kirchen auf Sumatra, Nias und Sri Lanka verbunden. Da wir eine Kirchenfamilie sind, können wir auf unseren bewährten Wegen dort helfen, wo die Not am größten ist."

"Am schwersten hat es offensichtlich Sri Lanka getroffen", berichtet Oberkirchenrat Wilfried Neusel. Leiter der Ökumeneabteilung der rheinischen Kirche: "Vom Vorsitzenden der dortigen Methodisten-Kirche haben wir eine dringende Bitte um Hilfe heute per Fax bekommen. Darin schreibt er von mindestens 6.000 Toten und abertausenden Menschen, die Hab und Gut verloren haben." Neuere Informationen gebe es von dort nicht, da die Telefonverbindungen seither gestört seien, so Neusel, der zugleich Vize-Moderator der VEM ist.

So gibt es auch keinen durchgängigen Kontakt in den Norden Sumatras, wo der VEM-Verantwortliche für die Region Asien, Robinson Butarbutar, lebt. Dieser hatte in der Nacht zu heute per Fax von dem schweren Seebeben vor der Küste berichtet, das er selbst noch in seinem Haus in der Hauptstadt Medan heftig gespürt hat. In der Unruheprovinz Aceh im Norden seien tausende Tote zu beklagen. Schwere Verwüstungen gibt es nach seinen Angaben auch auf den Inseln Nias und Mentawai vor der Küste. Insbesondere auf Nias leben fast drei Viertel der Bewohner entlang der Küste. Die dortigen protestantischen Kirchen haben inzwischen Pfarrer in die Katastrophengebiete geschickt, um einen Überblick zu erhalten, wo die Hilfe (auch der deutschen Partnerkirchen) derzeit am nötigsten ist. "Dabei wird es wohl vor allem um medizinische Hilfe für die Verletzten und nun Obdachlosen gehen, denn Krankenhäuser sind in diesen Breitengraden rar", so Oberkirchenrat Neusel, der den rheinischen Präses bei dessen Reise im Sommer begleitet hatte.

Die Evangelische Kirche im Rheinland bittet um Spenden auf das
Konto 1010972015 der Vereinten Evangelischen Mission (VEM) bei der
KD-Bank (BLZ 350 601 90).

 

 

 

Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Montag, 27. Dezember 2004. Die letzte Aktualierung erfolgte am Mittwoch, 29. Dezember 2004. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

Düsseldorf / EKiR-Pressestelle / 27.12.2004



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