Polizeiseelsorge

Teddys sollen Kinder trösten

Trost ohne Worte bringen Teddys in Polizeiuniform. Kinder sollen die Teddys von Polizistinnen oder Polizisten bei Einsätzen geschenkt bekommen. Je 50 Teddys übergab die Evangelische Polizeiseelsorge jetzt an Vertreter der Polizeipräsidien.

Sie gibt sie alle her: Vizepräses Petra Bosse-Huber mit den uniformierten Polizeiteddys, die Kinder trösten. Sie gibt sie alle her: Vizepräses Petra Bosse-Huber mit den uniformierten Polizeiteddys, die Kinder trösten.

 

 

 

An Vertreter der Polizeipräsidien übergab Vizepräses Petra Bosse-Huber (M.) die Polizeiteddys. An Vertreter der Polizeipräsidien übergab Vizepräses Petra Bosse-Huber (M.) die Polizeiteddys.

"Wenn ein Kind Opfer eines Verbrechens oder eines Unfalls wird, können die Beamtinnen und Beamten, die sich um das Kind kümmern, mit einem solchen Teddybären oft das Eis brechen", sagt Landespolizeipfarrerin Claudia Kiehn: "Der Polizeiteddy bringt auch ohne Wort Trost und schafft Vertrauen." Immer wieder machten es Spenderinnen und Spender möglich, dass die Polizeiseelsorge den Streifenwagenbesatzungen die Plüschtiere, die die Kinder behalten dürfen, zur Verfügung stellt. Diesmal stiftet die Landeskirche die Bären. 200 uniformierte Polizeiteddys übergab Vizepräses Petra Bosse-Huber an Vertreter und eine Vertreterin aus den Polizeipräsidien. Sie werden die Teddys den Streifenwagen aushändigen.

 

 

Weihnachtlicher Gottesdienst für Polizistinnen und Polizisten. Weihnachtlicher Gottesdienst für Polizistinnen und Polizisten.

Die Übergabe der Teddys fand nach dem weihnachtlichen Gottesdienst in der Düsseldorfer Johanneskirche statt. Polizistinnen und Polizisten waren dort mit ihrer Anspannung und Freude, mit Wut, Ungeduld, Stolz und Sehnsucht, wie Landespolizeipfarrerin Claudia Kiehn in der Begrüßung sagt.

Seine Ansprache stellte Staatssekretär a.D. Wolfgang Riotte unter das Thema Zuversicht. Obwohl der Boden heute nicht mehr die Standfestigkeit frührer Zeiten biete, wie er sagte. Obwohl die Bevölkerungsprognose die Frage aufwerfe, wer sich um die Alten kümmert, wenn es keine Jungen mehr gibt. Obwohl die Wirtschaft in der Talsohle hänge.

Dennoch zuversichtlich zu sein, gelinge auf vielerlei Weise. Durch den bewussten Umgang mit Stärken und Schwächen. In Nachbarschaft und Gemeinschaft. Durch gesellschaftliches und kirchliches Engagement. "Und vor allem aus der Religion" komme Zuversicht, erklärte Riotte. "Wir bleiben angewiesen auf den Glauben, er gibt uns Halt und Zuversicht."

Ein Gottesdienst vieler Worte? Nicht nur. Die Big Band des Landespolizeiorchesters NRW spielte nicht nur ausgiebig und bewegend, sondern erntete auch Beifall.

 

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Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Donnerstag, 15. Dezember 2005. Die letzte Aktualierung erfolgte am Donnerstag, 15. Dezember 2005. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

 



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