Energie

"Weizen nicht verheizen"

Gegen politische Erwägungen, Getreide als Regelbrennstoff zuzulassen und dafür Anbauflächen auszuweisen, wenden sich die leitenden Geistlichen der drei evangelischen Landeskirchen in Nordrhein-Westfalen.

Weizen zu verbrennen, hätte eine "verheerende symoblische Wirkung", heißt es in der Erklärung, die auch Präses Nikolaus Schneider von der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR) unterzeichnete. Brot gehöre nicht in den Ofen. Und: "Lebensmittel sind eine gute Gabe Gottes", heißt es weiter in der Erklärung.

Das Korn, aus dem das tägliche Brot entstehe, gehöre nicht in den Ofen. So ließen sich die Energieprobleme nicht lösen. Außerdem förderten Dumpingpreise eine "Wegwerfmentalität oder ,Geiz-ist-geil'-Haltung", so die drei leitenden Theologen von Lippe, Westfalen und dem Rheinland.

 

 

 

 

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Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Dienstag, 13. Dezember 2005. Die letzte Aktualierung erfolgte am Dienstag, 13. Dezember 2005. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

 



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