Weihnachten

Immer zu Fuß zum Weihnachtsgottesdienst

Dr. Thomas Roser freut sich "selbstverständlich" schon auf Weihnachten. Bis Februar dieses Jahres war der 71-jährige Anwalt Vorsitzender der französisch-sprachigen Gemeinde in Bad Godesberg. In diesem Jahr feiert er bei seiner Tochter in München.

Für Dr. Thomas Roser ist Weihnachten ein Familienfest, das, wenn möglich, alle zusammen feiern. Für Dr. Thomas Roser ist Weihnachten ein Familienfest, das, wenn möglich, alle zusammen feiern.

Wer sitzt Heiligabend mit am Tisch?
Wir feiern immer mit unseren Kindern und versuchen, dass alle zusammenkommen. Dieses Jahr gehen wir zu unserer Tochter nach München. Das machen wir immer abwechselnd. Am Tisch sitzen meine Frau, meine Tochter, ihr Zukünftiger und ich, soweit ich das weiß. Vielleicht kommen noch andere Menschen, aber davon weiß ich nichts.

Was kommt auf den Tisch?
Wir haben keine Ahnung. Das ist das strenge Geheimnis meiner Tochter. Aber ich bin sicher, dass nicht das auf den Tisch kommt, was es bei uns traditionell Weihnachten immer gibt: Wir beginnen das Essen am Abend des 24. Dezember immer mit Schinkenhörnchen, danach kommt Forelle blau mit grünen Bohnen und Kartoffeln und zum Schluss essen wir Erdbeeren. Ein richtiges Rezept für die Forelle gibt es eigentlich nicht. Die Forelle kommt einfach in einen Kräutersud, den man in Frankreich fertig kaufen kann und von dem ich deshalb gar nicht weiß, was eigentlich drin ist.

In welchen Gottesdienst gehen Sie?
Wir versuchen immer so um 18 Uhr in die Kirche zu gehen. Immer zu Fuß, das ist auch Tradition bei uns. Und danach beginnen bei uns zu Hause die Feierlichkeiten.

Erinnern Sie sich an einen besonderen Weihnachtsgottesdienst?
Wir haben einmal in einem kleinen Dorf im Hunsrück gefeiert. Da gab es gar keine Kirche, so klein war das Dorf. An diesem Weihnachten lag viel Schnee und wir sind durch den Schnee ins nächste Dorf gestapft und haben den ganzen Weg gesungen, damit die Kinder nicht einschlafen, weil sie so müde waren. In der Kirche war es voll. Das komplette Dorf war da und es war sehr schön.

Forelle im Kräutersud

 

 

 

ekir.de/Petra Anna Siebert / 22.12.2008

Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Samstag, 20. Dezember 2008. Die letzte Aktualierung erfolgte am Dienstag, 17. Februar 2009. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

 



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