Geklonter Mensch

Ethisch völlig unverantwortlich

Als ehtisch durch nichts gerechtfertigt hat Präses Manfred Kock das möglicherweise erste Klonen eines Menschen bezeichnet

"Die Welt braucht keine Frankenstein'schen Horror-Ärzte." So kommentierte der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR), Manfred Kock, die Nachrichten vom angeblich ersten geklonten Menschen. Sollten sich die Informationen bestätigen, markiere dieses Datum "eine Grenzüberschreitung, die ethisch durch nichts gerechtfertigt ist", so Kock. Schließlich sei das Leben von Gott geschenkt. "Der Mensch darf nicht selbstherrlich darüber verfügen." Ein geklontes Baby auf die Welt zu bringen, sei medizinisch unsinnig und mit Blick auf die bislang unkalkulierbaren Folgen völlig unverantwortlich. "Die Welt braucht verantwortungsvolle Mediziner, die sich um die Heilung von Krankheiten und um das Lindern von Leiden kümmern - und die wissen, wo die ethischen wie medizinischen Grenzen ihres Handelns zum Wohl der Menschen verlaufen."

 

 

 

Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Montag, 30. Dezember 2002. Die letzte Aktualierung erfolgte am Montag, 30. Dezember 2002. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

 



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