Wuppertal

Synagoge neben der Gemarker Kirche eröffnet

Zur Eröffnung der neuen Bergischen Synagoge in Wuppertal kamen Israels Staatspräsident Mosche Katsav, Bundespräsident Johannes Rau und der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Paul Spiegel

Dem Antisemitismus entschieden entgegen zu treten, dürfe nicht allein Sache der Jüdinnen und Juden sein. Das sagte Manfred Kock, Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR) und EKD-Ratsvorsitzender, in seinem Grußwort zur Eröffnung der neuen Bergischen Synagoge in Wuppertal-Barmen. Der Neubau gleich neben der evangelischen Gemarker Kirche sei ein wichtiges Zeichen der Zusammengehörigkeit von Christen und Juden. Die EKiR hatte der Jüdischen Kultursgemeinde das Grundstück an der Gemarker Kirche geschenkt. Dies war auf Initiative des verstorbenen früheren Präses Peter Beier geschehen. In der Gemarker Kirche fand 1934 die Bekenntnissynode statt, deren Zeugnis gegen den totalitären Nationalsozialismus als Barmer Theologische Erklärung bis heute in der EKiR Glaubensgrundpfeiler ist.

 

 

 

 

Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Montag, 9. Dezember 2002. Die letzte Aktualierung erfolgte am Montag, 9. Dezember 2002. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

 



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