Siegel Arbeit plus

Außerordentlich erfreut

Die Kölner DEVK-Versicherungen erhielten von der EKD ein Ruhmesblatt für sorgsame Beschäftigungspolitik. Das Siegel "Arbeit plus" belobt Unternehmen, die Jobs fördern

Auszeichnung aus den Händen (v.l.) Jury-Mitglied Professor Hamel und Präses Manfred Kock an die DEVK Auszeichnung aus den Händen (v.l.) Jury-Mitglied Professor Hamel und Präses Manfred Kock an die DEVK

Die DEVK-Versicherungen haben das Gütesiegel "Arbeit plus" der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) erhalten. Bei der feierlichen Übergabe des undotierten Siegels für besondere unternehmerische Anstrengung für Arbeitsplätze sagte der EKD-Ratsvorsitzende und rheinische Präses, Manfred Kock, das "brennende Problem" Arbeitslosigkeit stehe hinter der Idee für "Arbeit plus". Weiter erklärte er bei der Feier in der Kölner DEVK-Zentrale, die seit 1997 ausgezeichneten Firmen stünden für "im Branchenvergleich überdurchschnittliche Anstrengungen und Leistungen" bei der Arbeitsplatzsicherung.

 

Das Haus, das sich um gute Beschäftigung bemüht, gilt nun auch als ausgezeichnet. Das Haus, das sich um gute Beschäftigung bemüht, gilt nun auch als ausgezeichnet.

Bernd Oppermann, Vorstandsvorsitzender der DEVK, räumte ein, dass Auszeichnungen vergangene Leistungen belohnten und deshalb nur einen Wechsel oder Kredit auf die Zukunft gäben. "Das heißt, die heutige Verleihung des Arbeistplatzsiegels muss uns auch eine Verpflichtung für die Zukunft sein." Der werde die Versicherung nachkommen. Die DEVK freue sich außerordentlich über das Siegel, so Oppermann.

Dank für die Auszeichnung sagte auch der Vorsitzende des Gesamtbetriebsrats der DEVK-Versicherungen, Heinzotto Kievernagel. Trotz der Deregulierung im Versicherungswesen und obwohl es der Branche "nicht mehr so gut wie vor einigen Jahren" geht, stehe die DEVK noch "relativ positiv" da - unter anderem wegen ihrer Beschäftigungspolitik. Dem Siegel "Arbeit plus" wünschte Kievernagel "nachhaltigen Erfolg", weil es  "kirchliches Handeln über den Sonn- und Feiertag hinaus" sei.

Angesichts weltweiter wirtschaftlicher Schwierigkeiten und gedämpfter Konjunktur sei das kleine Wachstum der DEVK schon etwas Besonderes, erklärte Professor Dr. Winfried Hamel (Düsseldorf). Das Jury-Mitglied von "Arbeit plus" lobte unter anderem, dass die DEVK-Versicherungen nicht nur junge Leute, quasi "Olympiasieger" einstellten, sondern auch Ältere und Behinderte. Die Ausbildungsquote sei hoch und die Übernahmequote von Lehrlingen bemerkenswert. In kleinem Maße würden sogar Langzeitarbeitslose eingestellt. Mit 13 Prozent über dem Branchendurchschnitt sorgten die DEVK-Versicherungen durch Teilzeitarbeit für die bessere Verbindung von Beruf und Privatleben. Nur die Frauenförderung "könnte noch verbessert werden", meinte der Professor für Personalführung und Organisation an der Universität Düsseldorf.

Die DEVK-Versicherungen sind nach der Zahl der Verträge viertgrößter Hausrat- und Haftpflicht- sowie fünftgrößter PKW-Versicherer in Deutschland. 2800 Mitarbeitende im Innendienst, 2000 Außendienstler und 15.000 nebenberufliche Vertrauensleute betreuen über 3 Millionen Kundinnen und Kunden, wie Vorstandsvorsitzender Oppermann mitteilte.

 

 

Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Dienstag, 10. Dezember 2002. Die letzte Aktualierung erfolgte am Dienstag, 10. Dezember 2002. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

 



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