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"5000 Brote - Konfis backen Brot für die Welt"

Kai Steffen: Das ist pures Evangelium

Landespfarrer Kai Steffen, Dozent für Konfirmandenarbeit am Pädagogisch-Theologischen Institut (pti) und Mitglied der rheinischen Steuerungsgruppe für die Aktion "5000 Brote - Konfis backen Brot für die Welt", im ekir.de-Interview.

EKD und Bäckereizentralverband laden zur Aktion "5000 Brote - Konfis backen Brot für die Welt". Aus der Sicht der rheinischen Konfirmandenarbeit: Worin sehen Sie die Bedeutung des Projekts?

Es gibt ein chinesisches Sprichwort, das lautet: "Ich habe Brot und Rosen geschenkt bekommen. Wie glücklich bin ich beides in meinen Händen zu halten." Die Bedeutung des Brotes ist hoch in unserer Tradition. Im Brot verdichtet sich die Botschaft des Evangeliums von Leben, Gemeinschaft, Vergebung und Liebe. Durch das Projekt wird ein zentrales Thema des kirchlichen Unterrichts handlungsorientiert vertieft: Gottes Liebe zu uns. Das ist pures Evangelium, das man dann auch schmecken kann.

Wenn Sie wählen müssten, was wäre Ihnen wichtiger: Dass möglichst viele Konfis im Rheinland mitmachen oder dass EKD-weit die meisten Spenden aus dem Rheinland kommen?

Beides ist gut. Am wichtigsten aber scheint mir, dass die Konfirmandinnen und Konfirmanden Spaß haben, Brot zu backen.

Was lernen Konfis bei der Aktion "5000 Brote", worin liegt der biblische Bezug der Aktion?

Brot backen, gemeinsam essen - na, wenn das kein biblisches Thema ist, dann weiß ich es nicht. Die Konfirmanden lernen allerdings auch, dass sie selber mit ihren Händen etwas machen können, dass sie gemeinsam mit dem Bäcker aktive Mitglieder der Ortsgemeinde sind, sie erfahren, dass ihr Handeln positive Auswirkungen hat und sie Not lindern können - weltweit.

Die Brot-für-die-Welt-Projekte sind vorgegeben und auf drei beschränkt, ist das eine akzeptable Einschränkung?

Vielleicht kommen die Konfirmanden ja auf die Idee, anschließend noch mehr zu machen, um weiteren Menschen zu helfen: Waffeln backen mit der Frauenhilfe für das Asylbewerberheim um die Ecke. Eine Suppe mit dem Gastwirt im Stadtteil für die eigene diakonische Arbeit. Man sollte die Konfirmanden mal nach ihren Ideen fragen.

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Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Dienstag, 8. April 2014. Die letzte Aktualierung erfolgte am Mittwoch, 9. April 2014. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

 

ekir.de / neu / 09.04.2014



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