Internet

Die Menschen im Netz ansprechen

Ralf Peter Reimann, der Internetbeauftragte der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR), wechselt zum 1. Januar 2007 als Oberkirchenrat und Leiter der Internetarbeit der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) nach Hannover.

Wird Leiter der EKD-Internetarbeit: Ralf Peter Reimann. LupeWird Leiter der EKD-Internetarbeit: Ralf Peter Reimann.

Er sehe den Weggang des 39-jährigen Pastors und Diplom-Informatikers „mit einem lachenden und einem weinenden Auge“, sagt der rheinische Vizepräsident Christian Drägert. „Wir als rheinische Kirche sind stolz, dass der neue Leiter der EKD-Internetarbeit aus unseren Reihen kommt.“ Ralf Peter Reimann habe die rheinische Internetarbeit sehr erfolgreich ausgestaltet. „Für die Zusammenarbeit danken wir ihm sehr.“

 

 

Das Portal der rheinischen Gemeinden, Kirchenkreise und Einrichtungen, EKiR.de, verzeichnet mittlerweile durchschnittlich 17.000 Besuche täglich. Das Portal der rheinischen Gemeinden, Kirchenkreise und Einrichtungen, EKiR.de, verzeichnet mittlerweile durchschnittlich 17.000 Besuche täglich.

1998 hatte Reimann, der auch Vorstandsmitglied der European Christian Internet Conference (ECIC) ist, die Internetarbeit der EKiR übernommen und die inhaltliche wie technische Vernetzung von Landeskirche, Kirchenkreisen und Gemeinden vorangetrieben. Inzwischen zählt www.ekir.de mit 17.000 Seitenaufrufen täglich zu den meistbesuchten kirchlichen Webauftritten in Deutschland und Europa. Neben der rheinischen Homepage zählen die kirchenübergreifenden Internetangebote www.chatseelsorge.de und www.trauernetz.de zu den wichtigsten Projekten, die Ralf Peter Reimann mit anderen Landeskirchen ins Leben gerufen hat.

Maike Roeber (30), Theologin in der Arbeitsstelle Internet im Düsseldorfer Landeskirchenamt, wird übergangsweise Web-Ansprechpartnerin für Gemeinden und Kirchenkreise sein. Das Internetmagazin www.ekir.de wird nach wie vor von Journalistin Anna Neumann (43) verantwortet.

Über Projekte wie Chatseelsorge und Trauernetz erreiche die evangelische Kirche Menschen, „die wir mit herkömmlichen evangelischen Kommunikationsformen so nicht erreichen würden“, sagt Ralf Peter Reimann. „Wenn wir als evangelische Kirche missionarische Volkskirche sein wollen, müssen wir dort sein, wo die Menschen sind. Und viele leben heutzutage im Netz“, so der Theologe.

 

 

 

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Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Freitag, 22. Dezember 2006. Die letzte Aktualierung erfolgte am Freitag, 22. Dezember 2006. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

 



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