NKF

Einheitliche Buchhaltungssoftware

Bis zum Jahr 2013 werden die kirchlichen Haushalte auf das „Neue Kirchliche Finanzwesen“ (NKF) umgestellt. Die Umstellung läuft in Etappen. Jetzt hat die Kirchenleitung die Einführung der Buchhaltungssoftware M1 der Firma Mach beschlossen.

Die neue Buchhaltungssoftware wird jetzt noch getestet und benutzerfreundlicher gemacht: NKF-Projektleiterin Barbara Füten. Die neue Buchhaltungssoftware wird jetzt noch getestet und benutzerfreundlicher gemacht: NKF-Projektleiterin Barbara Füten.

Den einzelnen Verwaltungsämtern wird M1 kostenlos zur Verfügung gestellt. Auch die nötigen Schulungen für die Mitarbeitenden in der Buchhaltung werden die Gemeinden direkt nichts kosten, denn der gesamte NKF-Prozess wird aus der Gesamtkirchlichen Umlage finanziert. Die einheitliche Einführung der Software ist Teil des landessynodalen Beschlusses vom Januar 2006, wie NKF-Projektleiterin Barbara Füten klar stellt. Aber zusätzlich rechne es sich.

M1 wird jetzt in einem nächsten Schritt von 15 Verwaltungsämtern getestet und auf die Bedürfnisse in der EKiR angepasst. Außerdem soll es noch etwas benutzerfreundlicher gestaltet werden. Bevor ab 2013 alle kirchlichen Verwaltungen zwischen Emmerich und Saarbrücken kaufmännisch buchen, stehen weitere Zwischenschritte auf dem Programm. So wird ab dem Jahr 2009 das so genannte Ressourcenverbrauchskonzept eingeführt. Dabei geht es darum, Vermögensbewertungen und Wertverluste in die Haushalte einzufügen.

Kaufmännische Buchführung unterstützt die Ziele des NKF besser als die Kameralistik, erklärt Diplom-Kauffrau Barbara Füten. Beispielsweise würden nicht nur Geld-, sondern auch Wertströme gemessen. Konkreter: Abschreibungen sind im kaufmännischen System verankert. In der Kameralistik müsste das in Nebenrechnungen erfolgen.

 

 

 

neu / 08.12.2006

Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Donnerstag, 7. Dezember 2006. Die letzte Aktualierung erfolgte am Dienstag, 19. Dezember 2006. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

 



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