Jahrespresseabend

Vizepräsident: Kritik an der Freigabe des Sonntags

Der leitende Jurist der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR), Vizepräsident Christian Drägert, hat die neuen, erweiterten Ladenöffnungszeiten der Länder kritisiert.

Den Sonntag schützen: Vizepräsident Christian Drägert. LupeDen Sonntag schützen: Vizepräsident Christian Drägert.

Der Sonn- und Feiertagsschutz werde "auf dem Hochaltar purer Wirtschaftsinteressen" geopfert. Darauf liege kein Segen, so Drägert. Die Politik stelle leichtfertig eines der wichtigsten jüdisch-christlichen Kulturgüter zur Disposition.

Insbesondere kritisierte der Jurist die Regelung in Nordrhein-Westfalen. Dort werde der Sonntag selbst zwar geschützt. Doch die mögliche Ladenöffnung bis Mitternacht des Samstags führe dazu, dass der Sonntag für Verkaufspersonal und Kunden dann im Grunde „gelaufen" sei.

Hinzu komme die Möglichkeit zu vier verkaufsoffenen Sonntagen. Weil das für jeden Stadtteil und Stadtbezirk extra gilt, summiere sich die Zahl der verkaufsoffenen Sonntage damit gewaltig.

 

 

 

 

neu / 04.12.2006

Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Dienstag, 5. Dezember 2006. Die letzte Aktualierung erfolgte am Dienstag, 5. Dezember 2006. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

 



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