Theologischer Nachwuchs

Stiefel vorm LKA

Einen überdimensionalen Nikolausstiefel haben junge Theologinnen und Theologen am Vortag zum Nikolausfest vor dem Düsseldorfer Landeskirchenamt aufgestellt. Den solle die Kirche mit guten Ideen für eine Zukunft des theologischen Nachwuchses auffüllen.

Ein Stiefel, in den viele gute Ideen passen: Präses Nikolaus Schneider und Mitglieder des Rheinischen Konvents. LupeEin Stiefel, in den viele gute Ideen passen: Präses Nikolaus Schneider und Mitglieder des Rheinischen Konvents.

Außerdem stellten die jungen Leute Schuhe und Stiefel - einige mit Wunschzetteln gespickt - vor dem Haus auf. "Wir lieben unseren Beruf", sagte Steffen Weusten bei der Aktion. Präses Nikolaus Schneider begrüßte die Frauen und Männer und lobte die kreative Aktion.

"Wir wollen nicht ganze Jahrgänge verlieren", versicherte der Präses und erläuterte den Stand der Überlegungen in der Kirchenleitung. Allerdings werde es wohl nicht möglich sein, allen oder möglichst allen eine Pfarrstelle zu verschaffen.

 

 

Konstruktive Ideen: Wunschzettel im Schuh. LupeKonstruktive Ideen: Wunschzettel im Schuh.

Die Aktion hatte der Rheinische Konvent, die Vereinigung von Vikarinnen und Vikaren, Pfarrerinnen udn Pfarrern zur Anstellung, Pastorinnen und Pastoren im Sonderdienst sowie der nicht oder befristet beschäftigten Theologinnen und Theologen auf die Beine gestellt. Die Aussichten auf eine Pfarrstelle seien katastrophal, so der Konvent. Auch nicht verbeamtete Theologinnen und Theologen sollten die Möglichkeit haben, in der Kirche mitzuarbeiten. Die Wunschzettel enthielten entsprechende Ideen. Die Aktion zielt auf die Landessynode im Januar, bei der es unter anderem um die Zukunft des theologischen Nachwuchses geht.

Der Präses beließ es nicht nur bei Worten: Der Nikolaus schenkte den Frauen und Männern Schokoladennikoläuse.

 

 

 

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Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Dienstag, 5. Dezember 2006. Die letzte Aktualierung erfolgte am Dienstag, 5. Dezember 2006. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

 



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