Interview

"Viele leben heute im Netz"

Wie soll evangelische Internetarbeit idealerweise aussehen? Antworten von Ralf Peter Reimann, dem scheidenden Internetbeauftragten der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR).

Ralf Peter Reimann Ralf Peter Reimann

Ist das Medium Internet in der evangelischen Kirche angekommen?
Ja. Das evangelische Internet ist schon mehr als zehn Jahre alt. Im nächsten Jahr wird auch die rheinische Kirche zehn Jahre online sein. Das Internet ist aus dem kirchlichen Alltag nicht mehr weg zu denken. Über Projekte wie Chatseelsorge und Trauernetz erreichen wir Menschen, die wir mit herkömmlichen evangelischen Kommunikationsformen so nicht erreichen würden. Wenn wir als evangelische Kirche missionarische Volkskirche sein wollen, müssen wir dort sein, wo die Menschen sind. Und viele leben heutzutage im Netz.

Wo liegen die größten Herausforderungen in der evangelischen Internetarbeit?
Ich glaube es gibt sehr viele sehr gute evangelische Angebote. Manchmal stehen sie jedoch noch unvermittelt nebeneinander. Es geht darum, Angebot aus Landeskirchen und EKD besser miteinander zu verknüpfen und zugänglich zu machen. Ich würde mich freuen, wenn es gelingt, gute evangelische Angebote auch auf großen Portalen platzieren zu können.

Wie sollte evangeliches Online-Engagement in zehn Jahren idealerweise aussehen?
Ich hoffe, in zehn Jahren werden wir Fragen beantwortet haben, die wir heute noch nicht kennen. Ich bin zuversichtlich, dass die evangelischen Kirchen ihr Engagement im Internet weiter ausbauen werden.

 

 

 

 

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Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Freitag, 22. Dezember 2006. Die letzte Aktualierung erfolgte am Freitag, 22. Dezember 2006. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

 



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