Jahrespresseabend

Finanzdezernent: Sparkurs fortsetzen

Eine Art kurze Verschnaufpause: Möglicherweise wird die EKiR in diesem Jahr zwei Prozent mehr Steuern einnehmen. Das ergeben die neuesten Schätzungen für die Kirchensteuern. Ursprünglich waren rund 500 Millionen Euro geschätzt worden.

Sinkflug durch Mitgliederrückgang: Oberkirchenrat Georg Immel. LupeSinkflug durch Mitgliederrückgang: Oberkirchenrat Georg Immel.

Nun rechnet Oberkirchenrat Georg Immel mit 510 Millionen Euro für das Jahr 2006. Leichte Zunahme der sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze, unter anderem durch die Fußballweltmeisterschaft ausgelöst, das sei der Grund, so der Finanzdezernent der rheinischen Kirche.

Für die Landeskirche - die ja über eine Umlage von 10,25 Prozent von den Gemeinden finanziert wird - bedeutet das: Sie dürfte 2006 rund 51,3 Millionen Euro an Einnahmen verzeichnen. Für das kommende Jahr 2007 rechnet Immel mit 52,4 Millionen Euro.

Der leichte Aufschwung ändere nichts am "Sinkflug" der EKiR, so Immel. "Wir werden eher bestärkt, unsere Sparkurs strikt einzuhalten." Schließlich müsse die auf der Sondersynode im Juni beschlossene Umstrukturierung umgesetzt werden - denn nicht zuletzt aus demografischen Gründen und trotz der vielen (Wieder-) Eintritte verkleinere sich die EKiR.

Das Jahr 2007 werde aller Voraussicht nach noch einmal die Möglichkeit bieten, die auf allen Ebenen der Kirche laufenden Umstrukturierungsmaßnahmen finanziell zu unterstützen, so Immel.

 

 

 

neu / 04.12.2006

Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Dienstag, 5. Dezember 2006. Die letzte Aktualierung erfolgte am Dienstag, 5. Dezember 2006. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

 



© 2017, Evangelische Kirche im Rheinland - EKiR.de
Alle Rechte vorbehalten. Vervielfältigung nur mit Genehmigung.