Weihnachten

Jesus - mehr als nur ein niedliches Krippenkind

Erfolge? Gesundheit? Kaufkraft? Macht? Ist alles unwichtig. „Entscheidend für unser Heil und unsere Seligkeit ist unsere innere Bindung an die Menschenliebe Gottes, ist die Ausrichtung unseres Lebens an Jesus Christus", so Präses Nikolaus Schneider.

Jesus begegnet uns im Alltag: Präses Nikolaus Schneider. LupeJesus begegnet uns im Alltag: Präses Nikolaus Schneider.

Dies sei die Botschaft der Geburt Jesu Christi im Stall von Bethlehem, so Präses Schneider in seiner Weihnachtsbotschaft 2007. Weil Gott in Jesus Mensch geworden ist, nehme er Anteil "an den guten und den bösen Tagen unseres Lebens". Weiter sagt der Präses: "Und weil unser Leben dadurch geheilt ist, können wir uns mit offenen Augen und mit offenen Händen dem Unheil unserer Welt zuwenden."

Jesus wolle uns "nicht nur einmal jährlich als niedliches Krippenkind begegnen", sondern auch im Alltag. "Jesus Christus – das verwahrloste Kind im Nachbarhaus! Jesus Christus – der von Arbeitslosigkeit bedrohte Mitarbeiter von BenQ! Jesus Christus – der Jugendliche in der Jugendstrafanstalt!"

„Weihnachten ist ein Zeitenwechsel“

Christi Geburt hat verändernde Kraft. Das hat Präses Nikolaus Schneider in seiner Weihnachtspredigt am 1. Weihnachtstag betont. Im Gottesdienst in der Düsseldorfer Johanneskirche, den WDR 5 übertrug, sagte der Präses: „Weihnachten ist ein Zeitenwechsel.“ Die Verheißung laute: „Es muss nicht alles so bleiben wie es ist.“

Zwar sei das Reich Gottes auch Weihnachten noch nicht vollständige Realität. Zwar schienen Unrecht, Krieg und Gewalt immer noch übermächtig. Und Scheitern, Leiden und Sterben bestimmten noch so oft unser Leben. Doch mit Weihnachten werde „der Bann der Dunkelheit gebrochen, der Bann von Verzweiflung und Resignation“.

An Weihnachten sei in Bethlehem ein Kind der Liebe Gottes zu seiner Schöpfung, zu den Menschen geboren, so der Präses weiter. Die Hinwendung Gottes lehre die Menschen „neue Lieder“. Selbst wenn alte Lieder wie „Sterben müssen wir alle“ und „Gewalt und Krieg wird es immer geben“ und „Friedensarbeit ist vergebliche Liebesmühe“ und „einkaufen sonntags, ja sogar am Heiligen Abend“ immer noch mächtig seien: „Diese alten Lieder singen wir nicht mehr mit!“

 

 

 

neu/jpi; EKiR.de-Foto: Sergej Lepke / 25.12.2006

Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Mittwoch, 20. Dezember 2006. Die letzte Aktualierung erfolgte am Samstag, 23. Dezember 2006. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

 



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