Duisburg

Transparenz und Offenheit nicht aufs Spiel setzen

Nach dem Rücktritt des Vorsitzenden der Moscheegemeinde in Duisburg-Marxloh wirbt der Dezernent für den christlich-islamischen Dialog der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR), Rafael Nikodemus, für eine Fortsetzung der guten Zusammenarbeit.

Gebets- und Gotteshaus inklusive Begegnungszentrum: Die Moschee in Duisburg-Marxloh. LupeGebets- und Gotteshaus inklusive Begegnungszentrum: Die Moschee in Duisburg-Marxloh.

"Ich bedauere die Entwicklung an der Merkez Camii sehr", erklärt Kirchenrat Nikodemus im Blick auf die Auseinandersetzungen um die Moschee in Duisburg-Marxloh. In der bisherigen Zusammenarbeit mit dem Moscheeverein und der Begegnungsstätte in der Moschee "haben wir sehr gute Erfahrungen gemacht", so der Theologe. Die Verankerung der Begegnungsstätte in einer festen und bisher verlässlichen Struktur, in der Organisationen der Zivilgesellschaft, die Moschee in Marxloh und DITIB (Köln) zusammengearbeitet haben, sei die Grundlage für das bisherige Gelingen des Projektes.

"Es bleibt abzuwarten, ob und wie sich die Veränderungen im Vorstand des Moscheevereins auf diese Arbeit auswirken. Transparenz und Offenheit dürfen jetzt nicht aufs Spiel gesetzt werden. Ich hoffe sehr, dass die bisherige gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Moschee und Begegnungsstätte fortgesetzt werden kann."

 

 

 

ekir.de / neu, Foto: Hayrettin Özcan /

Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Dienstag, 15. Dezember 2009. Die letzte Aktualierung erfolgte am Dienstag, 15. Dezember 2009. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

 



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