UN-Klimakonferenz

Andachten und Fürbitten am dritten Advent

Anlässlich der Weltklimakonferenz in Kopenhagen sollen in den Kirchengemeinden der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR) am dritten Adventssonntag, 13. Dezember, Andachten stattfinden und Fürbittgebete gehalten werden.

Dazu hat Präses Nikolaus Schneider in einem Brief aufgerufen. Dieser Sonntag bedeute die Halbzeit bei den anstehenden Klima-Verhandlungen in Kopenhagen, so der Präses. „Vom Resultat dieser Konferenz hängt viel ab: nicht unser Leben allein wird davon beeinflusst sein, sondern vor allem dasjenige künftiger Generationen. Der Klimawandel betrifft die ganze Menschheit: uns im Rheinland, in Deutschland, in Mitteleuropa – am stärksten jedoch die Armen auf der Südhalbkugel.“

Der Advent sei die Zeit der Umkehr und der Erneuerung, so Schneider. Auf Anregung des Ökumenischen Rates der Kirchen werden an diesem Tag um 15 Uhr jeweils Ortszeit an vielen Orten auf der ganzen Welt Kirchenglocken läuten, um zur Umkehr und zur Fürbitte für ein Gelingen der Kopenhagener Konferenz in einer Andacht oder einem kurzen Gottesdienst einzuladen.

Nicht die Art des Zeichens sei jedoch entscheidend, sondern dass Christinnen und Christen, dass Kirchen in aller Welt ein Zeichen setzen – ein Zeichen für Klimagerechtigkeit, für den Mut zur Verantwortung und für das Vertrauen auf die erneuernde Kraft, die Gott uns verheißt, so Präses Schneider.

 

 

 

ekir.de / jpi /

Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Mittwoch, 2. Dezember 2009. Die letzte Aktualierung erfolgte am Samstag, 5. Dezember 2009. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

 



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