Menschenrechte

Jubiläum am Tag der Menschenrechte

Der 10. Dezember ist Tag der Menschenrechte. Die Zahl 10 hat in der Vereinten Evangelischen Mission (VEM) eine zusätzliche Bedeutung: 10 Jahre besteht die Menschenrechtsarbeit in der VEM

Überwindung der Gewalt. In der VEM besteht nun das Menschenrechtsreferat zehn Jahre. Überwindung der Gewalt. In der VEM besteht nun das Menschenrechtsreferat zehn Jahre.

 

Symbolisches Bild für das Plakt zur Dekade. Symbolisches Bild für das Plakt zur Dekade.

Aus Anlass des zehnjährigen Bestehens des VEM-Referats für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung, das Dr. Jochen Motte leitet, lädt die VEM herzlich ein zu einem Empfang. Seither setzt sich die VEM  zusammen mit anderen weltweit für die Verbesserung des Menschenrechtsschutzes ein. Allerdings: Auch in diesen zehn Jahren waren zahlreiche Opfer von Menschenrechtsverletzungen zu beklagen, auch in Mitgliedskirchen der VEM, vor allem in Ruanda, Sri Lanka, Indonesien und der Demokratischen Republik Kongo.

"Die arm und ohne Obdach sind, führe ins Haus". Dieses Bibelwort aus Jesaja 58,7 ist das Motto der diesjährigen Aktion der VEM zum Internationalen Tag der Menschenrechte am 10. Dezember. Im Rahmen dieser Aktion ruft die VEM zu Spenden für ihre Menschenrechtsarbeit auf, veröffentlicht Menschenrechtsposter, Hintergrundinformationen zu Projekten und Materialien für Gottesdienste.

Seit nunmehr zehn Jahren tritt die VEM für Opfer von Menschenrechtsverletzungen und für die Bewahrung der Schöpfung ein. Im Mittelpunkt der diesjährigen Aktion stehen drei Projekte von Mitgliedskirchen der VEM in China und Ruanda sowie in den Philippinen.

Rechtsberatung in China

In der Volksrepublik China leben über 120 Millionen Menschen, die ihre Dörfer verlassen haben, um in den großen Städten Arbeit zu finden. Als Zugewanderte sind sie gegenüber der ortsansässigen Bevölkerung rechtlich schlechter gestellt: Mangelnder Wohnraum und fehlende sanitäre Einrichtungen sind dabei ebenso zur Normalität für viele Migranten und Migrantinnen geworden, wie die ständige Gefahr, die Arbeit zu verlieren. Die chinesische Nichtregierungsorganisation Amity Foundation, die mit der VEM eng zusammen arbeitet, steht Betroffenen mit Rechtsberatung zur Seite.

In Ruanda leben zehn Jahre nach dem Völkermord noch viele Waisenkinder auf den Straßen und Müllkippen der großen Städte. Die Presbyterianische Kirche bemüht sich, wenigstens einigen dieser Kinder in einem von ihr eingerichteten Waisenhaus in Kigali ein neues Zuhause zu geben.

Dies sind nur zwei Beispiele dafür, wie sich die VEM für das Recht auf angemessenes Wohnen einsetzt und entsprechende Initiativen ihrer Mitgliedskirchen unterstützt.

 

 

09.12.2003

Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Dienstag, 9. Dezember 2003. Die letzte Aktualierung erfolgte am Mittwoch, 10. Dezember 2003. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

 



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