Arbeitsmarkt

Ministerin würdigt kirchliche Projekte

Die nordrhein-westfälische Sozial-Ministerin Birgit Fischer (SPD) hat das Engagement kirchlicher Arbeitsmarktprojekte gewürdigt. Die Projekte seien hilfreich und wirkungsvoll gegen noch mehr Arbeitslosigkeit gewesen, sagte Birgit Fischer auf der Tagung der drei evangelischen Kirchen in NRW und ihrer Diakonischen Werke zum Thema "Erwerbsarbeit ohne soziale Absicherung?" in Dortmund.

Auf der Tagung sprachen sich Fischer und der westfälische Präses Manfred Sorg gegen den Ausstieg aus der Arbeitsmarktpolitik aus. Die Erfahrungen der kirchlichen Träger zeige, so Sorg, "dass der Ansatz der
zielgruppenbezogenen Arbeitsmarktpolitik besonders für den Kreis der Personen mit besonderen Vermittlungshemmnissen wirklich gut geeignet ist".

Beide warnten vor einer sozialen Ausgrenzung von benachteiligten gesellschaftlichen Gruppen. Das Solidarprinzip als Grundlage des Sozialsystems sei unbedingt zu erhalten. Dennoch seien Reformen notwendig. Der Staat dürfe sich aber auch künftig nicht aus seiner Verantwortung bei der Schaffung der Rahmenbedingungen und der Finanzierung von Hilfen entziehen.

 

 

 

09.12.2003

Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Dienstag, 9. Dezember 2003. Die letzte Aktualierung erfolgte am Dienstag, 9. Dezember 2003. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

 



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