Beauftragte für Mitarbeitende

Pädagoginnen in der Gemeinde

Die Beauftragte für Mitarbeitende im gemeindepädagogischen Dienst setzt sich für die Belange dieser Berufsgruppe ein.

Renate Biebrach ist die rheinische Beauftragte für Mitarbeitende in Verkündigung, Seelsorge, Diakonie und Bildungsarbeit. LupeRenate Biebrach ist die rheinische Beauftragte für Mitarbeitende in Verkündigung, Seelsorge, Diakonie und Bildungsarbeit.

So, wie es in einer – immer noch – stark von Männern geprägten Kirche aus guten Gründen ein Frauenreferat gibt, so muss es in einer stark vom Pfarramt geprägten Kirche eine Beauftragte für Mitarbeitende geben, die das Ungleichgewicht bewusst macht und ansatzweise ausgleicht, und zwar durch Beratung und Unterstützung in konkreten Fällen, durch Informations- und Fortbildungsangebote und durch Interessenvertretung und Lobbyarbeit für die Mitarbeitenden in den kirchlichen Gremien.

Die Beauftragte ist der Abteilung 2 im Landeskirchenamt zugeordnet und arbeitet mit der Abteilung eng zusammen. Sie ist aber in der Einzelberatung unabhängig – und parteilich.

Beratung

Die telefonische Beratung bezieht sich häufig auf Fragen der Ausbildung, bzw. der Nachqualifizierung für das Berufsfeld Gemeindepädagogik: Nach Möglichkeit sollen die Mitarbeitenden in diesem Feld doppelt qualifiziert sein, nämlich pädagogisch und theologisch.

Der Normalfall ist zunächst das Studium der Sozialen Arbeit. Auch Diplompädagogen und Erzieherinnen werden in den Gemeinde angestellt. Die theologische Zusatzqualifikation erwirbt man als zweites Diplom in Gemeindepädagogik oder im Rahmen einer Ausbildung zur Diakonin oder zum Diakon.

Wer sich nachträglich – berufsbegleitend – theologisch qualifizieren möchte, oder nach einer Bibelschulausbildung berufsbegleitend Soziale Arbeit studiert, kann einen Zuschuss bei der Landeskirche beantragen.
 
Ein weiteres Beratungsthema ist die gezielte Fort- und Weiterbildung und in diesem Zusammenhang auch eine persönliche Laufbahnplanung.

Es gibt zum Beispiel in der Evangelischen Kirche im Rheinland die Möglichkeit,  als Mitarbeiter oder Mitarbeiterin ordiniert zu werden. – Eine interessante Zusatzqualifikation für alle, die gerne Gottesdienste gestalten.

Schließlich kann es in der Beratung auch um Konflikte am Arbeitsplatz gehen. Dann wird in der Regel ein persönlicher Gesprächstermin vereinbart: Strikte Vertraulichkeit ist selbstverständlich.

Fortbildung

Für die Mitarbeitenden in den ersten Berufjahren gibt es die FeB – Fortbildung in den ersten Berufsjahren - als verpflichtendes Angebot der Landeskirche. Die FeB hat den Sinn, Mitarbeitende in der Anfangszeit ihrer Berufstätigkeit bei der Kirche mit den besonderen Rahmenbedingungen dieses Arbeitgebers vertraut zu machen, das Finden der Berufsrolle zu erleichtern und bei der Erstellung eines Konzepts für die eigene Arbeit zu unterstützen. Jährlich werden 6 – 8 einwöchige Kurse durchgeführt, aus denen zwei gewählt werden sollen.

Für die Mitarbeitenden in späteren Berufsjahren steht eine Liste mit empfehlenswerten umfangreichen Fortbildungsmaßnahmen kirchlicher Träger zur Verfügung. Die Teilnahme wird auf Antrag bezuschusst.
Weitere Fortbildungsangebote finden Sie im Fortbildungskalender, den die EKiR  jährlich herausgibt.

Berufspolitische Aktivitäten

Die Beauftragte für Mitarbeitende wird begleitet von einem Beirat von berufspolitisch erfahrenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, der von der Kirchenleitung berufen wurde.
Langfristige Themen des Beirats sind

  • die Rechtsstellung der ins Presbyterium gewählten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
  • der kirchliche Arbeitsmarkt
  • Anstellungsverhältnisse und Vergütungsstruktur
  • Ausbildungsgänge und das Fortbildungsangebot für die Berufsgruppe

Ein wichtiger Termin zur berufspolitischen Meinungsbildung in der Mitarbeiterschaft ist der jährliche landeskirchliche Mitarbeiterkonvent. Daneben gibt es neuerdings einen Fachkonvent für die gemeindepädagogische Arbeit mit Erwachsenen, besonders Seniorinnen und Senioren, kurz KESS genannt.

Die aktuellen Veranstaltungstermine erfahren Sie im Rundbrief der Beauftragten für Mitarbeitende. Sie können auch gerne anrufen (Tel. 0211/4562-310) oder per mail Kontakt aufnehmen: Renate.Biebrach@EKiR-LKA.de.


 

 

Beauftragte für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Verkündigung, Seelsorge, Diakonie und Bildungsarbeit
Telefon 0211 / 4562-310
Fax 0211 / 4562-503
Kirchenrätin Renate Biebrach
Hans-Böckler-Straße 7
40476 Düsseldorf
E-Mail:   renate.biebrach@ekir-lka.de

 

 

 

24.10.2007

Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Freitag, 3. Januar 2003. Die letzte Aktualierung erfolgte am Mittwoch, 31. Oktober 2007. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

 



© 2019, Evangelische Kirche im Rheinland - EKiR.de
Alle Rechte vorbehalten. Vervielfältigung nur mit Genehmigung.