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Kirchentag

Unterwegs mit „exotischem Randphänomen“

Mit „Djihad in Wittenberg – Martin Luther und sein Kampf“ ist das Kirchenkabarett „Klüngelbeutel“ nicht nur im Rheinland, sondern auch beim Kirchentag in Berlin und Leipzig zu sehen. Ein zusätzliches Bühnenformat integriert jetzt Fragen und Widerspruch und im Internet ist Halbzeit für den Blog „Luther und die Burka-Frau“.

Noch bis November dieses Jahres ist „Klüngelbeutel“ mit dem aktuellen Bühnenprogramm unterwegs. Die angebotenen Termine bis dahin sind inzwischen komplett vergeben. „Im Trubel des Reformationsjubiläums sind wir mit unserem dezidiert interreligiösen Lutherprogramm zwar immer noch ein exotisches Randphänomen“, räumt Pfarrer und Kabarettist Wolfram Behmenburg ein, nichtsdestoweniger freue man sich über viele Veranstalter, die sich auch auf so etwas eingelassen hätten.

Beim kommenden Kirchentag ist das Kabarett gleich an zwei Spielorten aktiv. Das Programm ist am Donnerstag, 25. Mai, von 11 bis 12.30 Uhr auf dem Messegelände in Halle 21a zu erleben und am Freitag, 26. Mai, von 20 bis 21.30 Uhr ebenfalls auf dem Messegelände, dann in Halle 21b. Beim „Kirchentag auf dem Weg“ in Leipzig tritt „Klüngelbeutel“ im Weißen Saal in der Kongresshalle am Zoo am Samstag um 15 und 17 Uhr mit eigenem Programm auf. Außerdem ist das Ensemble dort am kabarettistischen Tagesausklang ab 20 Uhr beteiligt.

Neues Format mit Raum für das Publikum

„Djihad in Wittenberg“ hat die Kabarettgruppe jetzt auch in ein neues Bühnenformat integriert – als kabarettistische Lesung mit Musik und der Gelegenheit für Widerworte aus dem Publikum. „Neben der satirischen Unterhaltung geht es bei diesem Format also auch um den Austausch über die interreligiösen, kirchlichen und gesellschaftlichen Fragen“, so Behmenburg. Dieses Format ist in Köln am Montag, 15. Mai, 17 Uhr im Dom-Forum und am Donnerstag, 18. Mai, 19 Uhr in der Buchhandlung Roemke in der Apostelnstraße 7 zu erleben.

Der Blog „Luther und die Burka-Frau“ ist für das Jahr des Reformationsjubiläums bis 31. Oktober eingerichtet. Es ist eine zusätzliche Plattform für weiterführende Diskussionen. Wöchentlich postet Autor Behmenburg als Luther 2.0, Frau Fatime oder auch als der Kardinal. „Der Bitte um ein kurzes Feedback sind eine Reihe von Leserinnen und Lesern gefolgt und haben ganz überwiegend ermutigende Kommentare hinterlassen“, erklärt Behmenberg. So heißt es in den Kommentaren: „Sehr mutig und ehrlich. Ich freue mich jedes Mal, wenn ein neues Luther-Statement erscheint!“ oder „eine gute Art, das Reformationsjubiläum zu begehen, und ein Beweis, dass das Luthertum noch nicht zu Ende ist“.

 

 

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ekir.de / rtm / 15.05.2017



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