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Acht Tipps

Knigge für die Kirchenbesichtigung

Acht Tipps, was Touristinnen und Touristen in einer Kirche tun und was sie lassen sollten.

1. Respekt zeigen
Kirchen, Synagogen und Moscheen sind Orte gelebter Religion. Deshalb sollten Touristen unbedingt die örtlichen Gepflogenheiten und Traditionen beachten. Gläubige sollten nicht in Ihrer Andacht und beim Gebet gestört werden.

2. Die Stille respektieren
Kirchen sind Orte der Andacht und der Besinnung. Im Gegensatz zum Lärm vor der Tür können Besucherinnen und Besucher im Kirchraum die besondere Stille des Ortes wahrnehmen. Sie sollten diese Ruhe durch laute Unterhaltung nicht stören.

3. Das Handy bleibt aus
Auch wenn’s schwerfällt: In der Kirche hat das Handy Pause. Bitte das Gerät ausschalten oder auf stumm stellen.

4. Auf die Kleiderordnung achten
Badelatschen, Shorts und Bikini-Oberteile sind das falsche Outfit für eine Kirchenbesichtigung. Männer sollten lange Hosen vorziehen und beim Eintreten Mützen und Kappen absetzen. Frauen können die Kopfbedeckung aufbehalten, sollten aber auf ärmellose Oberteile, tiefe Dekolletés und Miniröcke verzichten. Tipp: An heißen Tagen eine dünne Strickjacke mitnehmen, die das Spaghetti-Träger-Top bedeckt.

5. Wenn Kinder mitkommen
Für Kinder sind Besichtigungstouren schnell langweilig, sie werden bald quengeln. Erwachsene sollten deshalb einige Kinderbücher oder Malhefte mitnehmen, mit denen sich die Kleinen in einer Ecke still beschäftigen können.

6. Den Imbiss draußen lassen
Die Kirche ist kein Raum zum Essen und Trinken. Deshalb: Eistüten, Wurst, Pommes und Picknick vor dem Betreten aufessen oder in einer Tasche verstauen.

7. Hunde warten vor der Tür
Hunde und andere Haustiere haben in der Kirche nichts zu suchen. Eine Ausnahme sind Blinden- und andere Servicehunde.

8. Hinweise zum Fotografieren beachten
In manchen Kirchen ist das Fotografieren erlaubt, in anderen nicht. Die im Eingangsbereich angebrachten Regelungen sollten in jedem Fall beachtet werden. Das Blitzlicht ist möglichst auszuschalten, denn es schädigt farbige Oberflächen von Kunstgegenständen. Während des Gottesdienstes ist Fotografieren tabu. Auch ist die Privatsphäre der Betenden zu beachten; sie zu fotografieren, gehört sich nicht.

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ekir.de / uks / 31.07.2015



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