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Heilige Barbara Der Barbaratag geht auf eine Legende aus dem 3. Jahrhundert zurück.

4. Dezember 2015

Barbaratag

Am 4. Dezember ist der Tag der Heiligen Barbara. So sagt es der katholische Heiligenkalender. Zweige, die an diesem Tag von Obstbäumen abgeschnitten und ins warme Wasser gestellt werden, erblühen an Heiligabend.

Die blühenden Barbarazweige mitten im Winter symbolisieren das Wunder der Heiligen Nacht. Der Brauch geht zurück auf die Legende von der heiligen Barbara. Die Tochter eines reichen Kaufmanns lebte im 3. Jahrhundert in Nikomedia in Kleinasien. Als sie die christliche Religion kennenlernte, ließ sie sich taufen. Ihr Vater war entsetzt, denn damals wurden Christen verfolgt. Weil es ihm nicht gelang, sie vom Christentum abzubringen, zeigte er seine Tochter an. Barbara wurde ins Gefängnis geworfen. Auf dem Wege dorthin verfing sich ein Kirschzweig in ihrem Kleid. Den stellte Barbara in ihrer Zelle ins Wasser. Am Tag, an dem sie zum Tode verurteilt wurde, blühte der Zweig auf.

 

 

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ekir.de / Foto: Dieter Schütz/pixelio.de / 04.12.2015



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