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Foto: Wikimedia Common / Ralph Hammann Darstellung des Nikolaus von Myra in der Kirche von Wingersheim im Elsass

6. November 2015

Nikolaus

Wo wohnt eigentlich der Nikolaus? Am Nordpol bei den Rentieren, hohoho! Nein, das ist der Weihnachtsmann, den die US-amerikanische Werbebranche populär gemacht hat.

Der Nikolaus wohnt im Saarland, in dem kleinen Dorf St. Nikolaus an der deutsch-französischen Grenze – wenn man seinen rund 800 Einwohnerinnen und Einwohnern glauben darf. Dort hat er auch sein Postamt. Jedes Jahr in der Adventszeit beantwortet es tausende Briefe, die Kinder aus aller Welt geschrieben haben.

Der richtige Nikolaus trägt eine Bischofsmütze, einen violetten Umhang sowie den Bischofsstab und reitet auf einem Pferd. Jedes Jahr am 5. und 6. Dezember beschert er beim traditionellen Umzug im saarländischen St. Nikolaus die Kinder mit einer Tüte Süßigkeiten.

Vorbild für St. Nikolaus ist vermutlich Bischof Nikolaus von Myra, der im 4. Jahrhundert im kleinasiatischen Lykien lebte – heute ein Teil der Türkei. Der Legende nach half er den Armen und kümmerte sich besonders um die Kinder. Da er an einem 6. Dezember gestorben sein soll, feiern wir heute den 6. Dezember als Nikolaustag.

Der Brauch der Nikolausbescherung entstand im Mittelalter. Der Siegeszug des Weihnachtsmanns begann dagegen erst im 19. Jahrhundert, als sich Weihnachten zu dem Familienfest entwickelte, wie wir es heute kennen. Die Postadresse des Heiligen Nikolaus lautet: An den Nikolaus, 66351 St. Nikolaus. Er beantwortet nur Briefe, keine E-Mails oder SMS. Aber er hat immerhin eine Internet-Adresse: www.sankt-nikolaus-warndt.de.

 

 

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ekir.de / Foto: Wikmedia Commons/Ralph Hammann / 06.12.2015



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