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Foto: Peter Smola/pixelio.de Spekulatius ziert traditionell ein Bild des Nikolaus.

7. Dezember 2015

Spekulatius

Wenn der Heilige Nikolaus gewusst hätte, dass sein Bild einmal in den Supermärkten unter einer Überfülle von Schoko-Nikoläusen und anderen Süßwaren zum Verkauf angeboten wird, dürfte ihm manch deutliche Fastenpredigt an die Nachgeboren in den Sinn gekommen sein.

Weil er viele gute Dinge getan hat, haben die Menschen die Geschichte des Bischofs auf Teig geprägt und als Spekulatius zum Nikolaustag verschenkt und gegessen. Traditionell ziert deshalb ein Bild des Nikolaus das beliebte Gebäck. Die Bezeichnung „Spekulatius“ stammt vermutlich vom lateinischen Wort für „Abbild“ oder „Spiegel“ – „speculum“ – und wanderte als Bezeichnung für das Gebäck über das niederländische „Sepculaas“ ins Deutsche. Längst schmücken heute auch andere Motive dieses Backwerk, mit denen die Supermarktketten Jahr für Jahr die Adventszeit einläuten, wenn Grillgeräte und Gartenfeste noch spätsommerliche Stimmung verbreiten.

 

 

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ekir.de / Foto: Peter Smola/pixelio.de / 07.12.2015



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